Interview mit Gabriel Merz

Simon (Gabriel Merz) ist als Handwerker vielleicht gut, aber nicht unbedingt zuverlässig.
Simon ist als Handwerker vielleicht gut, aber nicht unbedingt zuverlässig. | Bild: SWR/Flare Film / Hardy Spitz

Was war Ihr erster Gedanke als Sie das "Drei Mann in einem Boot"-Angebot bekamen?

Ich dachte an meine Kinder, die Dreharbeiten waren ja komplett für die Sommerferien angesetzt. Nachdem  ihre Versorgung geklärt war und das Casting gut gelaufen, kam die Vorfreude. Vor allem auch, weil wir drei Schauspieler uns super verstanden haben. Ach, und der dritte Gedanke war: Hoffentlich hält das Wetter, was der Sommer verspricht.

Das Wetter hat offensichtlich perfekt mitgespielt, es ist ein sonnengefluteter Film geworden.

Vom ersten bis zum letzten Tag gab es keinen Regen, und ich bin immer braungebrannter geworden, was irgendwann tatsächlich ein paar Anschlussprobleme bereitet hat.  Wenn wir später eine Szene drehen wollten, die eher am Anfang der Geschichte spielte, musste ich blasser geschminkt werden. Ich habe mich noch nie so viel in der Sonne aufgehalten wie in diesen Wochen. Es war eine großartige Zeit, auch wenn wir ordentlich Überstunden gemacht haben und es manchmal etwas eng auf dem Boot wurde. Da ist der ein oder andere Bootskoller vorprogrammiert, was aber immer wieder vorbeiging, weil wir uns einfach so gut verstanden haben und auch weil das Catering ´ne Bombe war. (lacht)  

Was hat Ihnen bei diesem Bootsausflug mit Drehteam am meisten Spaß gemacht?

Es war tatsächlich ein bisschen so wie auch im Film. Jeder wollte mal ans Steuer, egal, ob er nun einen Bootsführerschein hatte oder nicht. Wir waren meist mit drei Booten unterwegs und haben uns auf denen bewegt, und das Faszinierende war wirklich dieses unglaubliche Naturerlebnis. Das ist in diesem Ausmaß selten, außer man macht vielleicht einen Western oder Heimatfilm oder Ähnliches – wie wir ja nun.

Vor der Kamera ist es ja ein Bootsausflug mit vielen Hindernissen, wie sah das hinter der Kamera aus?

Es war schon ein Ausnahmezustand. Auf dem Wasser und auf einem Boot zu drehen, bedeutete für Vieles und viele Beteiligte immer wieder Neuland. Was passiert mit dem Licht, was macht die Strömung, wie bekommt man das beim Filmen mit dem Schwanken hin. Man war immer unter Spannung, aber genau das war auch das Besondere und Coole an diesem Dreh.

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