Fragen an Tanja Wedhorn

Mathemuffel Judith (Tanja Wedhorn) geht ihre neue Aufgabe mit Optimismus an.
Mathemuffel Judith geht ihre neue Aufgabe mit Optimismus an. | Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Sie spielen die Kellnerin Judith Kreuzer. Was ist sie für ein Mensch?

Judith ist warmherzig, für alle da, impulsiv, ungefiltert und für den einen oder anderen mit Sicherheit zu laut.

Judith kann sich von Beginn an damit anfreunden, Kindern die Welt der Mathematik näherzubringen. Sie selbst haben in jungen Jahren ein Lehramtsstudium begonnen. Was hat Sie an dem Beruf gereizt?

Ganz bestimmt nicht die Mathematik! Ich liebe Kinder und wollte mit ihnen arbeiten. Ich habe auf Primarstufe studiert. In NRW bedeutet das die ersten vier Schuljahre. Die Lebensjahre zwischen 6 und 10 fand ich besonders spannend. Da ist noch ganz viel Spieltrieb, aber auch ganz viel Neugier auf Neues ...

Mit Heino Ferch haben schon einmal für eine Liebeskomödie gedreht. Ist es von Vorteil, wenn man sich kennt und schon einmal miteinander gearbeitet hat?

Absolut! Das vorsichtige Kennenlernen und gucken wie der andere tickt und arbeitet fällt da vollkommen weg. Man kann direkt an die vorherige Dreherfahrung anschließen und loslegen. Es war auch beim zweiten Mal eine riesige Freude mit Heino zu drehen!

Was macht für Sie den Reiz einer Komödie aus?

Alles steht und fällt mit dem Timing. Und ich mag es subtil und intelligent. Komödie kann richtig gute Unterhaltung mit Tiefgang sein, die amüsiert und auch zum Nachdenken anregt. In welcher man sich und andere auch gerne mal mit einem Schmunzeln oder Tränen in den Augenwiederfindet.

Im Film spielt der erst kürzlich verstorbene Michael Gwisdek die Rolle von Leonards Vater. Wie ist er Ihnen in Erinnerung geblieben?

Michael war ein Entertainer durch und durch. Er stieg morgens aus dem Auto und hat uns bis Drehschluss sowohl vor als auch hinter der Kamera unterhalten. Auf seine pointierte ureigene Gwisdek-Art hat er entweder sehr skurrile und wahnsinnig lustige Geschichten aus seinem Leben erzählt oder er war vor der Kamera so komisch, trocken und gut, dass wir lachen mussten … Ich bin unendlich dankbar, dass ich Michael noch kennenlernen durfte und mit ihm gearbeitet habe.

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