Uwe Ochsenknecht über den Reiz an der Rolle "Kurt"

Kurt (Uwe Ochsenknecht) erkennt, wer auf dem Foto ist.
Kurt lebt schon lange auf der Straße und als er ein Foto sieht hat er nun eindlich ein Ziel. | Bild: ARD Degeto / Martin Rottenkolber

Uwe Ochsenknecht als Kurt Jansen

Die dpa schrieb über Sie: "Er kann Komödie, er kann Drama – und er kann alles, was dazwischen liegt". Was war für Sie der Reiz an der Rolle von Tonis Vater Kurt in "Meine Mutter und plötzlich auch mein Vater"?

Sein Schicksal, seine Lebensgeschichte. Die Verzweiflung, die Gebrochenheit. Interessant zu spielen, ohne dass es in emotionalen Schmalz abdriftet.

Bereits in vielen Rollen haben Sie Mut zum Kostüm gezeigt– jetzt ist es ein knallblaues "Glücksbärchen"- Outfit. Haben Sie generell Spaß an der Verkleidung und inwieweit hilft Ihnen das Kostüm bei Ihrem Schauspiel?

Ich komme vom Theater, da ist das Kostüm, gerade in historischen Stücken, wichtiger Bestandteil der Rolle und macht natürlich Riesenspaß. Es trägt enorm zum Gefühl für die Rolle bei.

Ihre Figur Kurt weiß sehr genau, dass er in der Vergangenheit großen Mist gebaut hat als er Heidi samt Tochter Toni im Stich gelassen hat. Warum stellt er sich nach 30 Jahren dennoch der Situation, den beiden mit offenem Visier entgegenzutreten?

Der Wunsch, seine Tochter endlich kennenzulernen, scheint wohl stärker zu sein. Außerdem bereut er ja ganz ehrlich und zutiefst sein früheres Verhalten.

Kurt scheint für ein geregeltes Familienleben einfach nicht gebaut. Sind Sie persönlich ein Familienmensch?

Im Grunde ja, aber ich brauch‘ auch zwischendrin immer mal wieder Zeit für mich.

Im Film gehen Mutter Heidi und Tochter Toni ziemlich auf Kurt los – die alten Verletzungen sitzen tief. Wie haben Sie sich mit Ihren Kolleginnen Margarita Broich und Diana Amft verstanden, wenn die Kamera aus war?

Besser als im Film. Diana kenn‘ ich ja schon lange. (Anmerkung: Haben zusammen in "Der Bulle und das Landei" gespielt) Und Margarita ist ein Sonnenschein.

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