Fragen an Clelia Sarto

Die Konzertmusikerin Serafina (Clelia Sarto) ist ihrer 16-jährigen Tochter Mia (Bianca Nawrath) nachgereist, die mit ihrem Vater Jan (Lucas Gregorowicz) in Italien Urlaub macht.
Die Konzertmusikerin Serafina ist ihrer 16-jährigen Tochter Mia nachgereist, die mit ihrem Vater Jan in Italien Urlaub macht. | Bild: ARD Degeto / Daniela Incoronato

Serafina entscheidet für ihr Leben, aber über den Kopf ihrer Tochter Mia hinweg. Glauben Sie, dass eine 16-Jährige selbst entscheiden kann, was für sie richtig ist?

Das ist eine verdammt schwierige Frage. Würde ich meine eigene Tochter fragen, würde sie mit Inbrunst ein lautes: "Ja, natürlich!", von sich geben. Aber tatsächlich lässt sich das pauschal nicht sagen und kommt auf die spezielle Situation an. Bei uns zu Hause werden Themen, die anstehen, gemeinsam besprochen. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass Eltern zusammen eine Haltung einnehmen und diese auch so kommunizieren sollten – und im Zweifel Konsequenz zeigen. Trotzdem lasse ich mit mir reden und bin in meinen Entscheidungen immer auch durchlässig. Sofern die Argumente gut sind! In Serafinas Fall geht es ja um eine neue Liebe, die in ihr Leben getreten ist. Es ist sicher immer schwierig, wenn nach einer Trennung eine neue Beziehung vor der Tür steht. Zum einen hat das Elternteil natürlich das Recht, sich wieder neu verlieben zu dürfen, auch wenn es den Kindern nicht gefällt. Auf der anderen Seite bedarf es von allen Seiten, vor allem von den Erwachsenen, viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Verständnis.

Trotz aller Verwirrungen und Bindungen an ihre Familie möchte Serafina mit Einar zusammen sein. Was gibt er ihr?

Einar gibt Serafina Stabilität und Sicherheit. Er bietet ihr das Nest, das sie sich immer gewünscht hat, und ist genau der Typ Mann, auf den sie sich hundertprozentig verlassen kann. Etwas, was sie in ihrer Beziehung zuvor vermisst hat.

Serafina hat ihr wahres Verhältnis zu ihrem Ex über viele Jahre nicht wirklich geklärt. Wovor hatte sie Angst?

Manchmal braucht es vielleicht Jahre, um über Verletzungen hinwegzukommen. Gerade, wenn es eine große Liebe war und ein gemeinsames Kind die Krönung dieser Verbindung ist. Vielleicht ist die Angst deshalb so groß, weil scheinbar verheilte Wunden wieder aufreißen könnten? Weil vielleicht sogar die Gefühle für den anderen noch immer vorhanden sind und man verzweifelt versucht fernzubleiben, um nicht wieder in eine Katastrophe zu schlittern und wieder enttäuscht zu werden?

Als ich 16 Jahre alt war, war ich …

IMMER unglücklich verknallt!

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