Fragen an Lucas Gregorowicz

Jan Epstein (Lucas Gregorowicz) restauriert Klaviere in liebevoller Kleinarbeit.
Jan Epstein restauriert Klaviere in liebevoller Kleinarbeit. | Bild: ARD Degeto / Daniela Incoronato

Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Leben? Können Sie selbst Klavier spielen?

Klavier leider nicht! Gitarre spiele ich seit ich zwölf bin. Ich habe mich schon immer intensiv mit Musik und Instrumenten beschäftigt und in Bands gespielt. Mein Vater war Discjockey und hatte eine gute Plattensammlung. Ich wollte nichts anderes machen als Musik. Heimlich ist es immer noch so. Soviel zum Thema Erwachsenwerden.

Wie war es, in dieser wunderschönen Region Italiens zu drehen? Haben Sie die Wasserski-Szenen selbst gedreht?

Italien und insbesondere der Süden, wo wir gedreht haben, ist natürlich ein besonders guter Ort zum Arbeiten. Aber so schön es auch war – von einem Motorboot auf zwei Brettern über Wasser gezogen zu werden, zählt nicht zu den Dingen, die ich gerne tue. Es gab Profis am Set, die das konnten und gerne gemacht haben. Unser Regisseur machte zum Beispiel eine sehr gute Figur.

Was ist für junge Leute heute anders als in Ihrer Teenager-Zeit?

Der größte Unterschied ist wahrscheinlich, dass es kein Internet und keine Mobiltelefone gab. Man konnte viel besser verloren gehen und das war gut so. Man hatte nicht ständig die ganze Welt und die Eltern im Nacken.

Wie geht man aus Ihrer Sicht am besten mit pubertierenden Jugendlichen um?

Sie meinen die Zeit, in der alle Gliedmaßen, der ganze Körper und auch das Hirn aus der Form geraten und sich neu erfinden? Gibt es da ein Rezept? Ich weiß nicht.

An welche Ratschläge ihrer Eltern aus der Zeit, in der Sie Teenager waren, können Sie sich noch erinnern?

Sei freundlich zu Menschen, du weißt nicht, was dein Gegenüber auf dem Herzen hat!

Welche Lektion fürs Leben haben Sie damals gelernt?

Ich bin mit knapp 17 zu Hause ausgezogen, hab‘ die Schule verlassen und bin nach London gezogen, um da als Musiker groß rauszukommen. Ich hab‘ mich mit vielen verschiedenen Jobs über Wasser gehalten und musste komplett für mich selbst sorgen. Die Lektionen und Erfahrungen aus dieser Zeit kann ich nicht aufzählen.

Als ich 16 Jahre alt war, war ich …

… bereit, aus dem Nest zu fallen und sehr neugierig darauf, was draußen auf mich wartet.

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