Susu Padotzke spielt Loretta von Donner

Loretta (Susu Padotzke) führt etwas im Schilde gegen Rike.
Susu Padotzke in ihrer Rolle als Loretta von Donner. | Bild: ARD Degeto / Hendrik Heiden

Ferdinands ehrgeizige Verlobte hat nicht nur in der Reithalle die Zügel in der Hand. Als Verfechterin der traditionellen Dressurschule hält sie nichts von Rikes achtsamen Trainingsmethoden. In ihren Augen ist das nur "Pferde-Yoga". Konflikte scheut sie nicht. Und so sagt sie ihrer künftigen Schwägerin offen, wie wenig sie auch von ihren Führungsqualitäten auf dem Reiterhof hält. Gemeinsam mit Ferdinand schmiedet Loretta andere Pläne. Und die könnten das Aus für den Reiterhof Wildenstein bedeuten.

Fragen an Susu Padotzke

Sie reiten auch privat. Erinnern Sie sich an Ihre allererste Reitstunde?

Ich muss gestehen, dass ich eine totale Wald- und Wiesenreiterin bin. Reiten gelernt habe ich als Kind in der Natur beim Ausreiten mit Freundinnen. Ich konnte dem Im-Kreis-Reiten in der Halle noch nie viel abgewinnen. Deshalb war es bei mir tatsächlich learning by doing. Das hat auch hie und da mal wehgetan und die eine oder andere Reitstunde wäre sicher von Vorteil gewesen, gerade wenn man dann eine Dressurreiterin spielen soll. Meine erste echte Reitstunde hatte ich vor drei Jahren. Meine Tochter hat sich gewünscht, mit mir ausreiten zu können. Und da ich jetzt leider nicht mehr ganz so naiv an Pferde herangehe wie in der Kinder- und Jugendzeit, hab ich mir gedacht, mach‘ ich doch erstmal ein paar Reitstunden. Ich weiß noch, dass ich zwei Tage später kaum noch laufen konnte, so einen Muskelkater hatte ich! Ganz intensiv geritten bin ich dann tatsächlich in der Vorbereitung für meine Rolle als Loretta von Donner. Am liebsten reite ich nach wie vor in der Natur. Es gibt einen wunderbaren, paradiesischen Ort in Andalusien, an den ich immer wieder zurückkehre. Wenn ich dort bin, reite ich täglich mit meinen Töchtern. Es gibt nichts Romantischeres!

Wie haben Sie die Dreharbeiten mit den Pferden empfunden?

Ich fand es toll! Natürlich ist es viel aufregender, weil man sich nicht nur auf sich selbst verlassen kann, sondern plötzlich ein neuer "Unsicherheitsfaktor" dazukommt. Aber mein Spielpferd war ein grandios ausgebildeter Dressurhengst, der viel mehr konnte als ich. Ich wusste nie genau, was passiert, wenn das "Bitte" kam. Dadurch entstand aber auch etwas ganz Lebendiges im Spiel, was ich sehr schätze. Man musste sehr flexibel bleiben.

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