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Toni (Adnan Maral) und Farah (Şiir Eloğlu) gehen unfreiwillig baden.
Toni und Farah gehen unfreiwillig baden. | Bild: ARD Degeto / Yalla Productions

Lena Meckel als Franzi Freitag

Franzi ist die einzige Tochter von Anne und Toni. Sie leitet erfolgreich den Waldkindergarten von Bergham und liebt ihre Heimat. Ihren Freund Osman, einen Deutschen mit türkischen Wurzeln, hat sie im Türkeiurlaub kennengelernt. Zusammen haben sie Töchterchen Shirin (18 Monate), die sie über alles lieben. Es dauerte etwas, bis ihr Vater Toni Osman als seinen Schwiegersohn akzeptiert hat. Aber mittlerweile lieben ihn alle. Franzi hat sich bei einer Weiterbildung in Berlin Anregungen für ihr Herzensprojekt geholt: das Berghamer Kinderhaus. Es soll eine Mischung aus Kindergarten, Kinderkrippe und Familienzentrum werden. Eine dringend notwendige Einrichtung, damit sich auch die Frauen in Bergham endlich beruflich einbringen können. Doch diesen Plan hat Franzi ohne den konservativen Gemeinderat um Leo Seidl gemacht, der statt des Kinderhauses viel lieber ein neues Schützenhaus bauen wollen.

Aram Arami als Osman Göker

Osman hat mit Franzi seine Traumfrau gefunden und mit ihr Tochter Shirin bekommen. Obendrein gab‘s für den Berliner Informatik-Studenten auch noch einen Job als Heizungsinstallateur bei Schwiegervater Toni. Besser könnte es nicht laufen, oder? Doch ein bisschen vermisst Osman seine berufliche Unabhängigkeit. Als ihm sein ehemaliger Startup-Partner Alex das Angebot macht, als Innovationsberater für Alex’ Firma tätig zu werden, kann Osman nicht widerstehen. Osman bewirbt sich und bekommt den Job. Doch wie soll er Franzi sagen, dass er dafür drei Tage die Woche nach Berlin muss? Und wie soll er seinem Schwiegervater beibringen, dass er dessen Firma nicht übernehmen will? Als Osman erfährt, dass sich seine Mutter von seinem Vater getrennt hat, ist er zunächst geschockt. Doch dann versteht er seine Mutter. Schließlich war sein Vater schon immer ein sturer Dickkopf.

Fragen an Lena Meckel und Aram Arami

Wie war das Wiedersehen mit „Familie Freitag“?

Lena Meckel: Als wir am ersten Drehtag wieder gemeinsam in versammelter Runde an der Location standen und die erste Klappe geschlagen wurde, kam es uns allen so vor, als sei der letzte Drehtag vom ersten Film erst gestern gewesen. Da wir bereits alle gemeinsam knapp zwei Jahre zuvor die Reise als Familie Freitag angetreten sind und die Erinnerungen daran so positiv und schön waren, fiel es, glaub ich, jedem von uns leicht, wieder sofort in diese Welt einzutauchen. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein erneutes Familientreffen.

Aram Arami: Auf das Wiedersehen mit „Familie Freitag” habe ich mich schon sehr gefreut, da die Dreharbeiten zum ersten Teil schon so viel Spaß gemacht haben. Es war schön, wieder mit meinen Kollegen und Freunden am Set zu stehen und die Geschichte von „Familie Freitag” weiter erzählen zu dürfen.

Welche Themen stehen in „Servus, Schwiegermutter!“ für Sie im Vordergrund?

Aram Arami: In „Servus, Schwiegermutter!“ geht es für mich vorwiegend um Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann und Familienzusammenhalt. Osmans Mutter besucht ihren Sohn aufgrund von Schwierigkeiten mit ihrem Mann etwas länger, um ihre Gedanken zu ordnen. Das gefällt nicht allen Beteiligten. Trotzdem unterstützt „Familie Freitag” Farah tatkräftig, um sich mit ihrer Entscheidung wohl zu fühlen. Jeder auf seine Art.

Lena Meckel: Wie der Titel des zweiten Teils schon erahnen lässt, ist diesmal generationsübergreifende Frauenpower angesagt! Nicht nur der Zusammenhalt innerhalb der Familie und Partnerschaft, sondern auch der zwischen den Frauen wird thematisiert und steht im Fokus. Diesmal geben die Frauen den Ton an und zeigen den Männern mal, wo es langgeht ….

Was bedeutet für Sie Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau?

Lena Meckel: Für mich persönlich bedeutet Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und auch intersexuellen Menschen das Begegnen und Agieren auf Augenhöhe. Dass meine Meinung am Ende genauso viel wert ist und gehört wird wie die des anderen Geschlechts. Besonders in der Arbeitswelt sehe ich keinen Grund, wieso ein Mann mehr verdienen sollte oder andere Positionen erreichen kann als eine Frau. Und auch in einer Partnerschaft sollten Bedürfnisse und Wünsche des jeweiligen Geschlechts die gleiche Gewichtung haben. Und obwohl ich bei uns zuhause bügele und koche, fühle ich mich gleichberechtigt. Dafür muss mein Partner nun mal beispielsweise die Wasserkästen in der 5.Stock tragen … darauf habe ich nämlich keine Lust.

Aram Arami: Gleichberechtigung ist für mich selbstverständlich, denn ich bin so aufgewachsen. Zumal ich in der Filmbranche schon mit etlichen Powerfrauen wie z.B. Franziska Maral, Doris Zander oder Sherry Hormann zusammengearbeitet habe. Ich kenne es also gar nicht anders und finde, dass es kein Thema ist, welches zur Diskussion stehen sollte.

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