Fragen an Götz Schubert

Max (Götz Schubert) spielt im Pub
Max spielt im Pub | Bild: ARD Degeto / Martin Maguire

Herr Schubert, in der Komödie „Sprachlos in Irland“ verkörpern Sie den Tom-Jones Imitator Max. Was hat Sie überzeugt, bei dem Film „Sprachlos in Irland“ mitzuwirken?

Allein schon wegen des Filmtitels „Sprachlos in Irland“ habe ich mich über das Rollenangebot mehr als gefreut. Zudem war es ein ausgesprochen charmant-witziges Drehbuch mit einer glaubwürdigen Geschichte, zutiefst menschlichen Konflikten, warmherzigem Humor und der wunderbaren Hauptdarstellerin Andrea Sawatzki. Und dann gab es für mich auch noch die Chance, im Rahmen der mir zugedachten Rolle erstmalig auch singend vor der Kamera zu agieren.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Dreharbeiten zu diesem Film außergewöhnlich. Was empfanden Sie dabei als besondere Herausforderungen?

Es waren ganz andere Herausforderungen als sonst, denen wir uns stellen mussten. Lockdown, Verschiebungen des Drehbeginns, personelle Veränderungen im Team und warten, warten, warten mit ungewissem Ausgang. Glücklicherweise gingen die Dreharbeiten unter Einhaltung strengster Hygieneregeln und unter besonderer Beobachtung stehend, da wir die erste Produktion an der irischen Westküste waren, die trotz des harten Lockdowns im übrigen Land die Arbeit wieder aufnehmen konnten. Schiefgehen durfte nichts. Es war also ein Wagnis, ein großes Abenteuer und eine sehr spannende Zeit. Und am Ende ist es ein feiner, schöner, lebensfroher Film geworden, in dem auch Musik eine Rolle spielt und die Liebe zwischen zwei Menschen humorvoll erzählt wird - möglich war das nur, weil alle an einem Strang gezogen, sich aufeinander und auf die Situation eingelassen haben.

Der Dreh fand an der irischen Westküste statt. Sie kannten Irland schon vorher. Was fasziniert Sie besonders an Irland?

Während mehrerer Aufenthalte in der Vergangenheit in Irland habe ich Land und Leute kennen und vor allem lieben gelernt. Den Iren merkt man an, dass sie sich ihren Lebensstandard hart erkämpfen mussten, dass ihnen nichts geschenkt wurde und dass sie dennoch fest mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Das ist mir sehr nah und sympathisch, weil ich es aus meiner eigenen Biografie kenne. Auch unser Film erzählt etwas von diesem starken Willen der Menschen, das Leben in den Griff zu bekommen und Hürden zu meistern. Wo sonst würde man eine Sprachschule finden, die in einem Beerdigungsinstitut untergebracht ist?

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