Fragen an Leo Reisinger als Toni Hasler

Toni Hasler (Leo Reisinger) weiß jetzt Bescheid: Seine 17-jährige Tochter Josie (Maria Monsorno) ist schwanger!
Toni Hasler weiß jetzt Bescheid: Seine 17-jährige Tochter Josie ist schwanger! | Bild: ARD Degeto / Jacqueline Krause-Burberg

Toni ist bedingungslos für Luise da, wenn sie in Schwierigkeiten kommt – landläufig heißt es ja, Männer und Frauen könnten nicht miteinander befreundet sein, da schwinge immer etwas Erotisches mit. In Luises und Tonis Fall trifft das zu, aber was denken Sie persönlich?

Die Auswahl meiner Freund/innen überlasse ich lieber meinem Herzen als einem im Vorfeld platzierten Ausschlusskriterium. Hierzu stammt eines meiner Lieblingszitate von dem Pianisten Victor Borge: „Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen“. Ich habe wirklich viele gute und vor allem lustige Freund/innen, darüber bin ich sehr dankbar.

In „Nestflucht“ erfährt Tonis Tochter Josie, dass sie schwanger ist – mit 17. Während Toni nach dem ersten Schock über die Nachricht seine Unterstützung zusagt, fällt das Josies Mutter deutlich schwerer. Sie sind selbst Vater einer Tochter. Wie würden Sie reagieren?

Ich freue mich sehr, wenn meine Tochter einmal Mama wird, doch momentan besucht sie noch die Grundschule. Ich kann deshalb noch nicht sagen wie ich reagiere, da dieser Zeitpunkt in der Zukunft liegt.

Im zweiten Film „Gestohlene Träume“ erfährt Toni von einer Vergewaltigung und rät der jungen Frau, die Tat unbedingt zur Anzeige zu bringen. In vielen Fällen passiert genau das nicht. Warum, glauben Sie, ist das so? Und waren Sie in Ihrem persönlichen Umfeld schon einmal mit dem Thema konfrontiert?

Das ist ein äußerst sensibles Thema, mit dem ich in meinem persönlichen Umfeld noch nie konfrontiert wurde. Als Filmschaffende allerdings haben wir uns enorm damit auseinandergesetzt. Laut unserer Recherche sind die Beweggründe für eine Anzeige von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und sollten vom Opfer entschieden werden.

Die beiden Filme entstanden im letzten Jahr, als die Corona-Pandemie das öffentliche Leben stark im Griff hatte. Wie gut haben die Dreharbeiten unter diesen erschwerten Bedingungen geklappt? Welche Schutzmaßnahmen wurden getroffen?

Wir haben unter strenger Einhaltung der von Produktionsseite vorgegebenen Schutzmaßnahmen (u.a. Abstand, Desinfektion, Tests) gedreht, sodass wir uns sicher fühlen konnten, und sind nun voller Vorfreude und Spannung, wie den Zuschauern das Resultat beider Filme gefällt!

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