Felicitas Woll im Kurzinterview

Mark (David Rott) platzt in Judiths (Felicitas Woll) Skypegespräch mit dem Klinikvorstand.
Mark platzt in Judiths Skypegespräch mit dem Klinikvorstand. | Bild: WDR / Kai Schulz

»Es geht auch nicht darum, umbedingt Karriere zu machen, sondern mit dem, was man tut, glücklich zu sein.«

Was war für Sie das Besondere an dieser Produktion?

In erster Linie die Zusammenarbeit mit Jan Martin Scharf, unserem Regisseur. Nach unserem ernsthaften ersten Film "Nackt. Das Netz vergisst nie" wollten wir mal eine Komödie drehen. Und mit den tollen Büchern und der noch tolleren Besetzung war die Gelegenheit da.

Der Mann kümmert sich um den Haushalt, die Frau forciert ihre Karriere – ist das in Ihrer Wahrnehmung bereits ein weit verbreitetes Phänomen, oder stehen wir da erst am Anfang?

Ich glaube, wir probieren es. Aber auch in unserer Geschichte sieht man, dass das nur eine bestimmte Zeit funktioniert, und dann muss auch der andere Partner wieder etwas für sich tun. Egal ob Frau oder Mann. Es geht auch nicht darum, unbedingt Karriere zu machen, sondern mit dem, was man tut, glücklich zu sein und natürlich trotzdem die Familie ernähren zu können. Dann ist auch die Familie glücklich. Es ist nicht so leicht, beides zu vereinen, aber mit viel offenem Reden und Verständnis füreinander kann auch Familie und Arbeit funktionieren.

Wie finden Sie diese Aufgabenverteilung?

So eine Aufgabenverteilung ist gut, wenn jeder wirklich glücklich damit ist und man auch einen Job hat, bei dem das funktioniert. In den meisten Fällen ist doch noch die Frau bei den Kindern. Was auch ein gutes Gehalt verdient hätte. Denn das ist ein 24-Stunden-Job.

Hat die Karaoke-Szene eigentlich tatsächlich so viel Spaß gemacht, wie man als Zuschauer vermuten darf?

Das war irgendwie seltsam. Da war ich froh, als ich nicht mehr singen musste. Ha. Die Szene danach auf der Straße hat sehr viel mehr Spaß gemacht.

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