Fragen an Meike Droste als Katharina Frerich

Katharina (Meike Droste, li.) weiß nicht, dass Eva (Lisa Bitter) nicht nur die Kollegin ihres Mannes ist.
Katharina weiß nicht, dass Eva nicht nur die Kollegin ihres Mannes ist. | Bild: ARD Degeto / Gordon Mühle

Frau Droste, was mögen Sie am meisten an Katharina?

Katharina ist ein sehr großzügiger Charakter: in ihrer Gefühlswelt, mit ihren Gefühlen, und auch großzügig anderen gegenüber. Ich schätze an ihr ihren freien Geist. Katharina freut sich, dass ihr Mann zurückkommt, und sie freut sich darauf, ein paar Tage in Ruhe und mit Zeit gemeinsam zu verbringen. Genaue Vorstellungen, wie das auszusehen hat, hat sie jedoch nicht.

Was verbinden Sie persönlich mit Weihnachten?

Weihnachten beginnt Anfang Dezember mit dem Adventskalender. Plätzchen backen, Kerzen ziehen, Weihnachtsbaum schmücken, das gehört auch bei uns alles dazu. Aber wir sind nicht festgelegt, wenn die äußeren Umstände was anderes forderten, haben wir auch schon einmal auf einer Picknickdecke Pommes gegessen und einen Film geschaut – war auch schön.

Ist bei Ihnen an Weihnachten auch schonmal etwas gehörig schief gegangen?

Einer meiner Söhne bekam ein ferngesteuertes Auto, das fuhr dann mit vollem Karacho gegen den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen – der fiel um und ging in Flammen auf. Niemandem ist was passiert, und wir haben den Brand allein gelöscht – aber es war doch ganz schön aufregend. Und auch ein bisschen lustig.

Gibt es eine Szene im Film oder eine Begebenheit während des Drehs, die Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben ist?

Mit Ernst Stötzner habe ich wichtige Theatererfahrungen gemacht, und Ruth Reinicke kenne ich sowohl persönlich als auch als Zuschauerin aus vielen Stücken – ihre Episode als Großelternpaar mit der Dimension der Krankheit und des Todes hat mich sehr berührt.

Was macht für Sie das Besondere an diesem Film aus?

Dass er es schafft, mit Leichtigkeit, Humor und dennoch gleichzeitiger Tiefe über die existenziellen Fragen zu sprechen, die uns alle bewegen, und wohl besonders auch immer wieder an Weihnachten: Zugehörigkeit, Sinn, Identität, Endlichkeit, um einige zu nennen.

Was raten Sie Ihren Mitmenschen, denen beim Gedanken an Weihnachten bereits der Angstschweiß auf die Stirn tritt?

Atmen und Vergebung üben, eigene Vorstellungen loslassen und sattdessen zu den eigenen Bedürfnissen stehen.

Was ist Ihr größter Wunsch zu Weihnachten in diesem Jahr?

Immer mehr Gelassenheit – nicht nur an Weihnachten!

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