Fragen an Michael Lott als Lars Klostermann

Helikopter-Mutter Jette (Elena Uhlig) und ihr Ehemann Lars (Michael Lott) sitzen mit ihrem Sohn Elias (Paul Hamm) an Heiligabend im Flughafen fest.
Helikopter-Mutter Jette und ihr Ehemann Lars sitzen mit ihrem Sohn Elias an Heiligabend im Flughafen fest. | Bild: ARD Degeto / Gordon Mühle

Herr Lott, was ist Lars für ein Mensch?

Lars hat die Erkenntnis, dass es nie zu spät ist, einem Menschen, den man liebt, eine zweite Chance zu geben. Er wünscht sich ein Fest ohne Streit und in Harmonie.

Weihnachten, heißt es, sei das Fest der Liebe. Warum, denken Sie, geht es mit der vielbeschworenen Harmonie dann doch so oft schief?

Wir haben oft zu hohe Erwartungen an die Weihnachtszeit, viele unausgesprochene Probleme brechen sich Bahn. Ich persönlich verbinde mit Weihnachten selbst gebackene Kekse, Kerzen, Kamin und Kuscheln. Dabei gab es in der Vergangenheit aber schonmal ein Fest, bei dem die Kekse nicht ganz so gut gelungen waren.

Der Flughafen schneit ein, die Zufahrtsstraße ist blockiert – alles sitzen sprichwörtlich „in der Falle“. Wie würden Sie in einer solchen Situation agieren?

Ich würde es mir, so gut es geht, gemütlich machen, gute Kekse, Kerzen und eine gute Flasche Wein kaufen und hoffen das meine Liebsten bei mir sind und wir kuscheln können.

Welche Begebenheit während des Drehs ist Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben?

Ich wurde während der Dreharbeiten positiv auf Corona getestet. Zum Glück habe ich niemanden aus dem Team angesteckt und bin nicht schwer erkrankt , aber es war alles andere als schön. Ich bin froh, heute geimpft zu sein und empfehle jedem, der es noch nicht ist, sich impfen zu lassen. Corona ist kein kleiner grippaler Infekt, sondern kann sehr schnell lebensbedrohend sein.

Was macht für Sie das Besondere an diesem Film aus?

Er transportiert so viele Gefühle, die uns Menschen ausmachen, und wir trauen uns, diese Gefühle im Film zu zeigen, keine Selbstverständlichkeit im deutschen Fernsehen. Deshalb ist unser Film ein echter Leckerbissen und hat das Zeug, zu einem Klassiker zu werden.

Was raten Sie Ihren Mitmenschen, denen im Ausblick auf Weihnachten bereits der Angstschweiß auf die Stirn tritt?

Gelassen bleiben und leckere Kekse backen.

Was ist Ihr größter Wunsch zu Weihnachten in diesem Jahr?

Ich wünsche mir folgende Überschrift in den Tageszeitungen: „Klimakrise und Corona Pandemie weltweit beendet!“ Und natürlich selbst gebackene Kekse, Kerzen, Kamin und kuscheln mit den Liebsten.

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