Schauspielerin Katharina Marie Schubert im Interview

Edith Lohmann

Lohmanns Frau an seinem Krankenbett
"Sie hat sich mit diesem Schmerz auseinandergesetzt und hätte das gerne mit ihrem Ehemann geteilt." | Bild: SWR / Volker Roloff

Wie würden Sie Ihre Rolle beschreiben?

Meine Figur hat vor sieben Jahren ihre Tochter verloren. Dieser Schicksalsschlag hat ihr gesamtes Sein zutiefst erschüttert. Nichts war mehr so wie vorher. Ihr Horizont hat sich erweitert. Sie hat angefangen zu arbeiten. Sie hat andere Menschen kennengelernt. Sie hat sich mit diesem Schmerz auseinandergesetzt und hätte das gerne mit ihrem Ehemann geteilt. Aber der hat sich für die Strategie der Verdrängung entschieden. Deshalb fühlt sie sich in der Ehe sehr allein und nach langen Abwarten und Versuchen möchte sie die Scheidung.

Sind Sie ein Mensch, der eher verzeiht und vergisst, oder sind Sie eher nachtragend und vergessen nichts?

Ich würde mich als weder besonders nachtragend noch als besonders vergesslich bezeichnen. Wichtiger ist ja auch, ob man jemandem etwas verzeihen kann, und das, glaube ich, kann ich.

Glauben Sie persönlich an eine Art "Zwischenwelt", eine Art Existenz jenseits unserer irdischen Welt?

Nein.

Wie war die Zusammenarbeit mit Bjarne Mädel bei "Wer aufgibt ist tot"?

Ich habe mit Bjarne jetzt schon vier Mal gearbeitet, und es ist immer toll. Er ist ein gut gelaunter, ernsthaft arbeitender und sehr lustiger Kollege. Ich freu mich schon auf das nächste Mal!

Wie haben Sie Heilbronn erlebt?

Ich bin in meiner freien Zeit viel spazieren gegangen in der wunderschönen herbstlichen Landschaft in und um Heilbronn. Ich habe einen ganz tollen Teeladen gefunden. Ein Theaterbesuch hat leider nicht geklappt. Das wäre schön gewesen.

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