Fragen an Hildegard Schroedter

Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe (Hoonah).
Psychologe Paul und seine Therapiehündin Käthe. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Sie spielen Pauls Adoptivmutter Helga Winter. Als er zum ersten Mal seine leibliche Mutter kennenlernt, löst das bei Helga gemischte Gefühle aus. Warum?

Einerseits freut sich Helga natürlich, dass Paul sich endlich entschließt auf den Kontaktversuch seiner leiblichen Mutter zu antworten, weil sie sicher ist, dass er sich irgendwann in seinem Leben Fragen nach seiner Herkunft stellen wird. Andererseits hat Helga Angst, ihren Sohn zu verlieren, denn auf den ersten Blick gibt es mehr Gemeinsamkeiten zwischen seiner leiblichen Mutter und Paul, als zwischen ihm und Helga. Beide arbeiten im therapeutischen Bereich und das bereitet Helga durchaus Minderwertigkeitsgefühle. Paul ist Helgas Lebensmittelpunkt und wenn er sich von ihr entfernen würde, wäre das ihr größtes Unglück. Trotzdem wünscht sie ihm natürlich ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter.

Was ist für Sie die wichtigste Voraussetzung, die man mitbringen muss, um ein Kind zu adoptieren?

Die Adoptierenden sollten sich bewusst sein, dass das Kind nicht für sie da ist, sondern sie für das Kind da zu sein haben.

"Käthe und ich" hat sich zu einer sehr beliebten Reihe etabliert. Was unterscheidet die Serie von vielen anderen?

Die Reihe ist sehr liebevoll gemacht, besticht durch die schöne Landschaft und ist bei jedem ‚Fall‘ lösungsorientiert. Vor allem die gelungenen Dialoge haben mich von Beginn an gewonnen, sie sind lebensnah und realistisch. Dadurch bekommen die Figuren Tiefe und Charakter. Und dann ist da natürlich noch Käthe.

Worauf freuen Sie sich vor Beginn der Dreharbeiten am meisten?

Erstmal und ganz besonders auf meinen "Sohn" Christoph Schechinger! Das Schöne ist auch, dass es in den Büchern immer wieder neue Facetten der Figuren zu entdecken gibt, ich meine Rolle und die der anderen neu und besser kennenlerne. Und dann freue ich mich auf das ganze Team, die meisten sind ja schon länger dabei und man spürt diese schöne Vertrautheit. Und unsere sommerlichen Drehorte sind auch nicht schlecht.

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