Fragen an Mona Pirzad

Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe (Hoonah).
Psychologe Paul und seine Therapiehündin Käthe. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Jule und Paul verbindet ein sehr enges Band und der Zuschauer denkt sicher oft, warum sind die beiden kein Paar? Woran scheitert es am Ende?

Ich würde es vor allem alles andere als Scheitern nennen. Die beiden verbindet in der Tat ein absolut enges Band. Es ist allerdings losgelöst von Mann und Frau und basiert auf absolut tiefer Freundschaft. Ich finde es sehr schön, dass hier eine Liebe erzählt wird, die pur und familiär ist. Es gibt ja so viel mehr als nur die romantische Liebe im Leben. Ich selbst habe tiefe Freundschaften zu Männern, die ich als meine Brüder ansehe und bei denen das Mann / Frau Thema absolut keine Rolle spielt. Eine schöne und bereichernde Inspiration, fernab von Schubladen, wie ich finde.

Jule und Aaron führen eine Ehe mit etlichen Höhen und Tiefen. Welchen Rat würden Sie beiden geben?

Könnte man in ihrer Beziehung zurück in die Vergangenheit reisen, würde ich ihnen recht früh schon raten, immer zu kommunizieren, dem Alltag regelmäßig gemeinsam zu entfliehen und sich immer wieder neu zu entdecken, anstatt alles als gegeben zu nehmen und plötzlich eine Kluft der Distanz und Unzufriedenheit zwischen ihnen zu finden. Ich finde wir sollten alle viel mehr miteinander kommunizieren, Rituale schaffen, in denen man sich offen und klar entgegentritt und auch nach Jahren der Beziehung über Wünsche, Ängste, Träume und alles was bewegt, spricht. Ich denke in einer Beziehung entscheidet man sich immer wieder füreinander, wenn man es nur gemütlich laufen lässt, anstatt Aufmerksamkeit und Achtsamkeit hineinzugeben, kann es nun mal auch gemütlich in einen distanzierten Trott hineinlaufen.

An welche Drehszenen in den beiden neuen Filmen erinnern Sie sich am liebsten?

Es gab sehr viele tiefe und emotional herausfordernde Szenen in den beiden neuen Filmen, da war es vor allem sehr schön, sowohl eben diesen sowie in den leichten und quirligen Szenen mit Christoph als grandiosen Kollegen und treuen Freund in beide Facetten zu springen. Ich kann gar keine spezifische Szene herauspicken, mich nur erinnern, dass wir konstant in einem tollen gemeinsamen Flow waren, der (ob leicht oder tief) ein riesengroßes Geschenk ist! Getoppt durch miese Witze und grandiosem Blödsinn beiderseits zwischendrin natürlich!

Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Jule und Mona?

Ich denke wir sind beide vor allem dem Leben im Grunde positiv zugewandt, lieben Humor und Schlagfertigkeit und genießen es, im Kreise unserer Liebsten zu sein, sie glücklich zu sehen und ihnen loyal und feinfühlig zur Seite zu stehen.

0 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.