Maxim Mehmet (Vincent)

Maxim Mehmet in seiner Rolle als Vincent
Maxim Mehmet in seiner Rolle als Vincent | Bild: ARD Degeto / Marie Wiesler

Viele Zuschauer kennen Sie aus erfolgreichen Krimi-Serien wie dem "Tatort" Leipzig oder den Friesland Krimis – nun spielen Sie den Musikmanager Vincent Herzog. Nach welchen Kriterien suchen Sie Ihre Rollen aus?

Spannend ist natürlich die Vielfalt, also ganz unterschiedliche Rollen, sprich Menschen, spielen zu dürfen. Dafür müssen die einem aber auch erstmal angeboten werden. Man landet als Schauspieler sehr schnell in Schubladen, und dann spielt man nur noch den verpeilten Freund, den IT-Nerd oder den lieben Vater, weil eben nur dafür Angebote oder Castings kommen. Ohne visionäre CasterInnen oder mutige Redakteure ist es schwer, da wieder raus zu kommen.

Was für ein Typ Mann ist ihre Figur Vincent?

Vincent ist jemand, der einmal sehr genau wusste, wozu er berufen ist, nämlich zum Musizieren. Das hat er aber in dem Irrglauben, im kommerziellen Sinne erfolgreich sein zu müssen, vergessen. Laura erinnert ihn an seinen Traum und ermutigt ihn ungewollt, diesen weiter zu verfolgen.

Im Film singen Sie selbst und spielen Gitarre – liegt Ihnen die Musik im Blut?

Ich mache tatsächlich selbst auch Musik und spiele seit meiner Kindheit diverse Instrumente – mehr oder weniger gut. Insofern: Ja, die Musik liegt mir im Blut.

Wie lange mussten Sie proben, bis die Duett-Szenen mit Ihrer Kollegin Inez Bjørg David filmreif waren?

Wir hatten aus Zeitgründen tatsächlich gar nicht so viele gemeinsame Proben, vielleicht zwei. Das reichte aber glücklicherweise aus, vor allem, weil Inez so eine tolle Stimme hat.

In einer Szene treten Sie vor Live-Publikum auf. Wie war das?

Großartig. Das Theaterspielen hat mich zur Schauspielerei gebracht, und da mein letztes Stück (Anmerkung der Redaktion: eine Adaption von "Kevin allein zu Haus" am Bronski & Grünberg Theater in Wien) schon ein paar Jahre her ist, vermisse ich das Gefühl, vor Publikum auf der Bühne zu stehen.

In Sänger Sunny hat Vincent einen sehr überheblichen und anstrengenden Klienten – ist Ihnen so ein Typ Mensch schonmal im wahren Leben begegnet?

Sunny ist ja in seiner Überheblichkeit durchaus immer wieder lustig und charmant. Auch weil Julian das so großartig gespielt hat, war es tatsächlich oft schwer, ernst zu bleiben oder ihm, als Vincent, böse zu sein. Ein-, zweimal bin ich ähnlichen Typen schon über den Weg gelaufen, hatte aber dann nicht näher mit denen zu tun.

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