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Wo wir sind, ist vorne (2)

Gorsky und Lottner observieren nach einem Tipp von dem verhafteten Max Weber das Café Baltic Sea und rasseln damit prompt in eine Aktion des LKA. Ein Mann flüchtet. Sie nehmen die Verfolgung auf, stellen den Mann und liefern ihn bei den Kollegen vom LKA ab. Ein Einsatz mit Folgen: Sokolov, so der Name des Verhafteten, kann bei einer Vernehmung fliehen. | Bild: ARD / Julia von Vietinghoff

Gorsky und Lottner observieren nach einem Tipp von dem verhafteten Max Weber das Café Baltic Sea und rasseln damit prompt in eine Aktion des LKA. Ein Mann flüchtet. Sie nehmen die Verfolgung auf, stellen den Mann und liefern ihn bei den Kollegen vom LKA ab. Ein Einsatz mit Folgen: Sokolov, so der Name des Verhafteten, kann bei einer Vernehmung fliehen.

Der Chef der Abteilung Organisierte Kriminalität, Nico Roeber, fordert Gorsky und Lottner an. Ihr Auftrag: Sie sollen Sokolov wieder einfangen. Das ist die Chance, dem Polizeialltag im Abschnitt 6 zu entfliehen, endlich ganz vorne mit dabei zu sein.

Gorsky geht in das Restaurant "Odessa", um sich dort nach Sokolov umzuhören. Stella, Gorskys Schwester, deren Ehemann Mischa das Restaurant gehört, lehnt wütend ab, als ihr Bruder sie um Hilfe bittet.

Anschließend beruhigt Mischa Sokolov, der im Keller des "Odessa" Unterschlupf gefunden hat.

Der gesuchte Sergej Sokolov und Spediteur Heinrich Lenz sind Partner im schmutzigen Geschäft. Der Spediteur verdient nicht nur am Schmuggel, sondern auch an den Überfällen auf seine Lkws kräftig mit.

Ein Grund mehr für ihn, das Leben auf seine Weise zu feiern: Lenz vergnügt sich gemeinsam mit Sohn Otto mit Kaviar, Koks und mehreren Mädchen in einer Hotelsuite. Zuhälter Kolja hat Lenz die erste Nacht mit der Ukrainerin Jelena reserviert.

Sie sind vollkommen desillusioniert: Swetlana und Jelena nach der Orgie in der Hotelsuite. Swetlana hat an diesem ersten Arbeitstag die brutale Seite des Geschäfts kennen gelernt. Zuhälter Kolja schlug sie, forderte das Extrageld, das sie von dem Freier bekommen hatte.