Das Kind Louis wird gespielt von Colin Pütz

Der achtjährige Louis van Beethoven (Colin Pütz) ist ein musikalisches Wunderkind.
Der achtjährige Louis van Beethoven ist ein musikalisches Wunderkind. | Bild: ARD Degeto/WDR/ORF/EIKON Media / Dusan Martincek

Er spürt ein Talent in sich, bringt eine musikalische Auffassungsgabe mit, die fast alle überfordert, die mit ihm umzugehen versuchen. Der einzige lebende Komponist, der seinen Wissensdurst zu stillen vermag, scheint Mozart zu sein. Dennoch saugt er gierig auf, was ihm die kleine Residenzstadt Bonn zu bieten vermag. Von seinen Lehrern unterfordert, kann er die Freude an der Musik nur in sich selber finden. Trotzig beginnt er zu begreifen, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann.

»Beethoven ist mir schon sehr früh begegnet. So ziemlich das erste Stück, das ich mit fünf Jahren gespielt habe, war 'Freude schöner Götterfunken'. Etwas später hat mir meine Oma dann 'Für Elise' beigebracht. An ihm fasziniert mich, dass er sich nie hat einschüchtern lassen. Es war ihm egal, was die Leute über seine Musik gesagt haben. Beethoven hat selbstbewusst seine Ziele verfolgt. An seiner Musik fasziniert mich die Dramatik und die Stimmungsschwankungen. Meiner Meinung nach sollten sich Kinder, die selber gerne Musik machen, mit dem Leben und der Musik von Beethoven auseinandersetzen, da er ein gutes Beispiel für das Künstlerleben früher zeigt.«

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