Fragen an Erol Sander

Özakin (Erol Sander) auf ungewohntem Terrain im Urwald.
Erol Sander in seiner Rolle als Kommissar Özakin | Bild: ARD Degeto / Karl Vandenholen

Wie haben Sie sich gefühlt, als die Maschine in Bangkok aufgesetzt hat und die Dreharbeiten losgingen?

Es war reine Vorfreude und ein Vergnügen. In Thailand habe ich schon öfter gedreht und die Menschen dort immer so freundlich und zuvorkommend erlebt. Ich war sehr gespannt auf die neuen Drehorte und die Menschen, mit denen wir arbeiten.

Welches thailändische Wort haben Sie während der Dreharbeiten gelernt?

Khop khun khap, das heißt: Dankeschön.

Was war Ihr beeindruckendster Thailand-Moment?

Das Drehen mit den Kobras hat mir sehr viel Respekt eingeflößt. In meinem Hotel in Krabi habe ich einmal eine Schlange auf der Terrasse entdeckt – nicht hinter Glas, sondern in freier Natur. Da wird man schon etwas nervös. Ansonsten sind sie doch eher missverstandene, sehr elegante Geschöpfe.

Worin liegt der besondere Reiz des "Thailand"-Films für Sie?

Die Mischung aus Action, der spannungsgeladenen Handlung, den exotischen Drehorten, den abwechslungsreichen Landschaften, das Aufeinandertreffen der Kulturen – all das kommt geballt zusammen. Das hat natürlich einen besonderen Reiz, auch für unsere Zuschauer. Der Dreh war eine ganz besondere Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

Was für ein Mensch ist Mehmet Özakin?

Mehmet ist geradlinig, zielstrebig, neugierig, selbstlos, aufmerksam, kultiviert, rücksichtsvoll und kollegial – das Ganze kombiniert mit einer Portion Humor. Er ist eine Art edler Kämpfer im Anzug, der versucht, das Gute zu bewahren und die bösen Schurken zu fangen, damit die Welt wieder ein bisschen besser wird. Eine Rolle muss immer auch eine Herausforderung sein, selbst wenn man sie schon so lange verkörpert – aber wenn ich Mehmet Özakin nicht mögen würde, würde ich ihn auch nicht spielen (lacht). Was meine Figur ausmacht, ist die Verbindung aus Action, Kriminalfällen, Privatleben. Und natürlich meine Filmpartner.

10 Jahre "Mordkommission Istanbul" – was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an dieser Krimireihe?

Die abwechslungsreichen, farbenfrohen Drehorte und das Spannungsfeld zwischen den Kulturen, den Menschen und der erzählten Geschichte – all das prägt die "Mordkommission Istanbul" und macht sie so besonders. Wir wollen mit unserer Krimireihe unterhalten, und das haben wir, denke ich, in den letzten zehn Jahren ganz gut gemeistert.

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