Produzentin Regina Ziegler

Regina Ziegler
Regina Ziegler | Bild: dpa / Christoph Hardt

»Ich hatte die vergnüglichen Istanbul-Krimis der Politikwissenschaftlerin Hülya Özkan mit viel Spaß gelesen und überlegt, ob sich daraus nicht eine Reihe entwickeln ließe. Eine Reihe, bei der sich das hierzulande beliebte Krimi-Format in diese Drehscheibe zwischen Orient und Okzident verlegen ließe, die überdies als beliebtes Reiseziel viele Zuschauer ansprechen würde.

In Erol Sander fanden wir die Idealbesetzung des türkischen Kommissars Mehmet Özakin, für seinen Assistenten Mustafa engagierten wir Oscar Ortega Sánchez. Ich entschied mich dafür, mit dem zweiten Roman Özkans 'Istanbul sehen und sterben' als Pilotfilm der Reihe zu starten, der unter dem Titel 'Die Tote in der Zisterne' im Herbst 2008 im Ersten lief und mit einem Marktanteil von 20,7 Prozent fast sechs Millionen Zuschauer erreichte. Dieser Erfolg brachte der Reihenidee den Durchbruch und bescherte der 'Mordkommission Istanbul' einen festen Platz in der Planung der ARD und in den Herzen der Zuschauer, die ihrem türkischen Kommissar nun schon seit zehn Jahren die Treue halten.

Leider haben die jüngsten politischen Entwicklungen in der Türkei nicht nur die Lebensumstände vieler Menschen in der Region beeinträchtigt und den Tourismus zu sammenbrechen lassen. Auch die Dreharbeiten, die bis 2016 zusammen mit deutschen, deutsch-türkischen und türkischen Schauspielern an Originalschauplätzen in Istanbul stattfanden, mussten nach mehreren Terroranschlägen und der angespannten Situation vor Ort ins rund 320 Kilometer entfernte Izmir verlegt werden. Während wir in Izmir drehten, fanden in Istanbul der Putsch und das Flughafen-Attentat statt. Die Sicherheit unserer Crew hat höchste Priorität. Und so haben wir entschieden, dass der neue Zweiteiler ein Thriller wird, der in Thailand spielt.

10 Jahre 'Mordkommission Istanbul' – die Zeit ist mir wie im Fluge vergangen. Dafür bedanke ich mich bei den Degeto-Redakteurinnen Claudia Grässel und Carolin Haasis, bei dem Team vor und hinter der Kamera und vor allem bei den Zuschauern.«

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