Idil Üner als Sevim Özakin

Sevim (Idil Üner) hofft auf ein Lebenszeichen der Entführten.
Sevim hofft auf ein Lebenszeichen der Entführten. | Bild: ARD Degeto / Marilena Anastasiadou

Sie standen nach fünf Jahren wieder für die "Mordkommission Istanbul" vor der Kamera. Wie fühlte sich das an?

Das fühlte sich sehr vertraut an. Ich hatte zuvor ja schon sieben Jahre lang die Sevim gespielt, das war wie nach Hause kommen.

Sevim steckt in einer furchtbaren Situation: Ihr Freund und dessen Tochter sind spurlos verschwunden. Sie ruft Mehmet zu Hilfe, ihren Ex-Mann. Was sagt das über die Beziehung der beiden aus?

Die beiden waren lange zusammen, sie sind sogar nach wie vor verheiratet, obwohl sie nun die Scheidungspapiere einreicht. Die Wege haben sich eben auseinanderentwickelt. Aber Sevim kennt Mehmet in- und auswendig. Sie vertraut ihm und schätzt seine Stärken.

Seit dem Ausbruch der Pandemie standen Sie schon für verschiedene Produktionen vor der Kamera. Was waren die größten Veränderungen bei den Dreharbeiten?

Die Hygiene-Regeln natürlich, das ständige Getestet-werden, der Einfluss, den diese Maßnahmen auf das Privatleben haben: Kontakte herunterfahren, freiwillige Quarantäne vor dem Dreh, was auch für die Familienmitglieder gilt. Aber dafür, dass ich arbeiten durfte, dass wir Filme produzieren konnten ohne Zwischenfälle – dafür bin ich soooo dankbar! Ich war jeden Tag voller Freude und Tatendrang!

Hatten Sie zuvor schon in Griechenland gedreht? Wie war für Sie die zweisprachige Produktion?

Ich hatte noch nie zuvor in Griechenland gedreht, war zum ersten Mal in Athen. Was für eine tolle Stadt! Es war großartig, mit einem deutsch-griechisch-türkischen Team zu drehen. Ich liebe das. Das ist bunt, vielfältig, kosmopolitisch. Da man ja auch während der Drehzeit private Zeit hat, an Wochenenden und nach Drehschluss oder an drehfreien Tagen, hat man so die Möglichkeit, ein neues Land kennen und schätzen zu lernen.

Neben "Mordkommission Istanbul" spielen Sie sehr häufig in verschiedenen Krimi-Filmen. Was ist für Sie das Besondere an diesem Genre?

Spannung, Spannung, Spannung!

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