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Zu guter Letzt

Harriet Lauler hat in ihrem Leben nie etwas dem Zufall überlassen. So möchte es die wohlhabende Ruheständlerin auch mit ihrem Vermächtnis halten.

Harriet Lauler hat in ihrem Leben nie etwas dem Zufall überlassen. So möchte es die wohlhabende Ruheständlerin auch mit ihrem Vermächtnis halten.

Harriet Lauler engagiert die junge Journalistin Anne Sherman. In ihrem Auftrag soll daher Anne Sherman schon zu Lebzeiten einen Nachruf verfassen, der sie nach ihrem Ableben als Familienmensch, Vorbild und Wohltäterin im allerbesten Licht erscheinen lassen wird.

Natürlich hat Harriet, Kontrollfreak durch und durch, eine Liste mit den zu befragenden Stichwortgebern erstellt: vom Exmann bis zur Friseurin, alle alphabetisch sortiert. Leider weiß niemand etwas Positives über die vereinsamte Kratzbürste zu berichten - nicht einmal ihre Tochter Elizabeth.

Anne hat zunächst wenig Sympathie für ihre Auftraggeberin Harriet.

Anne steckt in einer schwierigen Situation. Kein Wunder, dass die Auftraggeberin mit dem ersten Entwurf von Anne alles andere als zufrieden ist.

Also beschließt Harriet, ab sofort Einiges zu ändern – natürlich in Begleitung ihrer Chronistin. Sie möchte ihr Ansehen aufpolieren.

Harriet ist nichts peinlich.

Mit der gewohnten Portion Zynismus sucht die Selfmade-Erfolgsfrau ein gütiges Werk aus, um die Nachwelt zu beeindrucken: Sie möchte dem Leben eines schwarzen Mädchens aus schwierigen Verhältnissen eine Wende geben. Harriet Lauler beim Essen mit Anne Sherman und Brenda.

Anne Sherman hat die schwierige Aufgabe: Sie soll Harriet Lauler als Wohltäterin der neunjährigen Brenda inszenieren. Um die neunjährige Brenda für ihren Plan zu gewinnen, muss sich die Wohltäterin allerdings ins Zeug legen, denn das Mädchen hat seinen eigenen Kopf. Dass Harriet endlich mal wieder so richtig gefordert ist, setzt ungeahnte Energie frei – und lässt nicht nur bei ihr neue Lebensfreude aufkommen. 

Harriet Lauler übernimmt eine Radiosendung.

Harriet Lauler mit ihrem Exmann.