Die Trainerin und die Turnerin

»Ich finde es wahnsinnig spannend, dass die Leute damals sich genauso wenig wie ich heute vorstellen konnten, dass Berlin wirklich von einer Mauer getrennt werden könnte. Dennoch mussten sie während einer kurzen Zugfahrt entscheiden, auf welcher Seite dieser Mauer sie leben wollen – eine Entscheidung, die den Lauf ihres Lebens mehr prägen wird als sie zu diesem Zeitpunkt wissen können. Ich freue mich, dass ich Teil dieser großartigen Geschichte sein konnte.«

(Hannah Schiller)

Der Polizeibeamte Koch (Martin Feifel) verdächtig die DDR-Trainerin Christa Hartmann (Jördis Triebel) und die Turnerin Sabine Schulz (Hannah Schiller, re.).
Der Polizeibeamte Koch spricht mit der DDR-Trainerin Christa Hartmann und der Turnerin Sabine Schulz. | Bild: ARD Degeto/REAL FILM/AMALIA Film / Bernd Schuller

Die beiden sind nach einem erfolgreichen Wettkampf in Augsburg auf dem Weg zurück in die DDR.

Jördis Treibel spielt Christa Hartmann, Ende 40, Goldmedaillen-Gewinnerin und Trainerin von Sabine. Für den Erfolg ist ihr jedes Mit-tel recht und dass man dafür Opfer bringen muss, weiß sie aus eigener Erfahrung.

Hannah Schiller ist Sabine Schulz, frischgebackene gesamt-deutsche Meisterin im Bodenturnen. Sie will olympisches Gold holen und liebt ihre Trainerin mehr als ihre Mutter. Ein Gespräch im Zug bringt das Verhältnis zwischen ihnen gehörig ins Wanken.