Drehschluss für den neuen NDR-"Tatort" mit Axel Milberg und Almila Bagriacik

Drehende "Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer" - mit Axel Milberg und Almila Bagriacik v.l.n.r.: Axel Milberg (Klaus Borowski), Almila Bagriacik (Mila Sahin), Thomas Kügel (Roland Schladitz)
Drehende "Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer" - mit Axel Milberg und Almila Bagriacik v.l.n.r.: Axel Milberg (Klaus Borowski), Almila Bagriacik (Mila Sahin), Thomas Kügel (Roland Schladitz) | Bild: NDR / Christine Schroeder

Letzte Klappe für den neuen NDR-"Tatort" mit Axel Milberg und Almila Bagriacik: Die Dreharbeiten zum jüngsten Fall des Kieler Ermittlerduos wurden unter Berücksichtigung aller Corona-bedingten Sicherheitsauflagen am Dienstag, 23. Juni 2020, erfolgreich abgeschlossen.

Der führt die Kommissare Borowski (Milberg) und Mila Sahin (Bagriacik) in das höchst brisante Umfeld von Frauenhassern im Internet: Sie werden mit den Anhängern der sogenannten "Incel-Bewegung" konfrontiert. Die zunehmend militante Gruppe von Antifeministen formiert sich im Internet - auch der Attentäter von Toronto und der von Halle, Stephan B., bekannten sich dazu. Die Regisseurin Nicole Weegmann ("Das Leben danach", "Ein Teil von uns") inszenierte den "Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer" in Kiel, im Kreis Stormarn sowie in Hamburg. Das Drehbuch schrieb Peter Probst ("Kommissarin Lukas: Das Urteil", "Tatort: Auge um Auge",), Daniel Nocke ("Meine fremde Freundin", "Tatort: Borowski und der brennende Mann") hat es bearbeitet. Alle drei wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet. Das Erste zeigt den Krimi voraussichtlich im kommenden Jahr.

Worum geht es?

Auf einer Brachfläche in der Nähe eines beliebten Kieler Clubs wird die misshandelte Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Die Videoüberwachung des Clubs liefert Klaus Borowski und Mila Sahin ziemlich bald einen Verdächtigen: Mario Lohse (Joseph Bundschuh). Der verschüchtert wirkende Außenseiter schaut sich regelmäßig im Internetforum des so genannten "Pick-Up-Artists" Hank Massmann (Arndt Klawitter) frauenverachtende Videos an. Da Lohse kein stichhaltiges Alibi vorweisen kann, entscheiden sich Borowski und Sahin zu einer vorübergehenden Festnahme.

Doch Borowski bemerkt bald Anzeichen, die die Tat in völlig anderem Licht erscheinen lassen: In unmittelbarer Nähe des Tatortes meint er eine in den weichen Boden getrampelte "14" erkannt zu haben, ein Erkennungssymbol amerikanischer Neonazis. Als Mila Sahin herausfindet, dass auf Hass-Listen im Internet weitere Attacken auf Frauen in Kiel propagiert werden, ist auch sie alarmiert. Beim Versuch, die offenbar akut bedrohte Kieler Politikerin Birte Reimers (Jördis Triebel) zu warnen, stößt sie auf ein weiteres Vergewaltigungsopfer. Als Undercover-Agent im Umfeld von Massmann muss Borowski erleben, welch enorme Energie hinter den Aufrufen steckt ...

Vor und hinter der Kamera

Neben den bereits Genannten spielen wie immer Thomas Kügel als Vorgesetzter (Kriminalrat Roland Schladitz) und Anja Antonowicz (Gerichtsmedizinerin Kroll) sowie Vidina Popov (Duschanka Tomi), Patrick Heinrich (Nils Balde), Jan-Peter Kampwirth (Cybercop Paulig) und Mathilde Bundschuh (Vicky).

Produzentin ist Kerstin Ramcke (Nordfilm), ausführender Produzent: Johannes Pollmann, Kamera: Willy Dettmeyer, Redaktion: Sabine Holtgreve (NDR).

2 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.