Medizin der Zukunft

Prof. Thomas Dreesbach (l) zeigt Eckart von Hirschhausen (r) wie ein digitaler Anatomie-Tisch eingesetzt wird.
Prof. Thomas Dreesbach zeigt Eckart von Hirschhausen wie ein digitaler Anatomie-Tisch eingesetzt wird. | Bild: WDR / Dirk Borm

Allein in den letzten 50 Jahren hat sich das Wissen über den menschlichen Körper vervielfacht. Mittlerweile erhalten wir durch bildgebende Verfahren einen direkten Blick in unsere Körper, ohne diesen auch nur zu berühren. Der Blick in den menschlichen Körper ist auch für Mediziner und Medizinerinnen unverzichtbar. Deshalb gehört die Lehre der Anatomie im Medizinstudium auch zur Grundausbildung. Was in der Theorie gelernt wird, gehört aber auch in die Praxis umgesetzt. Im Präparationskurs erforschen Studierende die Anatomie am menschlichen Körper.

Nur so lernen sie die grundlegenden anatomischen Details und Zusammenhänge auf praktische Weise kennen, jedenfalls war das bisher so. Nun gibt es den digitalen Seziertisch und mit diesem eröffnen sich den Studierenden der Medizin völlig neue Möglichkeiten: "Der digitale Seziertisch hat den großen Vorteil, dass einzelne Untersuchungen von Körperteilen beliebig oft und von beliebig vielen Menschen durchgeführt werden können. Alle körperspezifischen Informationen können jederzeit abgerufen werden, Strukturen verglichen, vergrößert oder verkleinert werden – und das nur mit einem Fingerwischen auf dem Bildschirm.", erklärt Prof. Dr. Dresbach von der Georg-August-Universität Göttingen.

"Nichtdestotrotz wird die hochentwickelte Darstellungsweise des digitalen Seziertisches niemals den Erfahrungswert des Präparationskurses ersetzten können. Ergänzend zu diesem, hebt er den Erfahrungswert jedoch auf ein höheres Level."

Extra: Medizin der Zukunft - Der digitale Seziertisch
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