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Krieg der Träume (3)

Als im Sommer 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbricht, ist für Hans Beimler (Jan Krauter) klar, dass er mit in den Kampf ziehen muss - für die Verteidigung der Republik und für den Kommunismus. Er schließt sich den Internationalen Brigaden an und übernimmt die Ausbildung der jungen Freiwilligen und den Aufbau einer kampffähigen Truppe.
Als im Sommer 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbricht, ist für Hans Beimler klar, dass er mit in den Kampf ziehen muss – für die Verteidigung der Republik und für den Kommunismus. Er schließt sich den Internationalen Brigaden an. | Bild: SWR / Ricardo Vaz Palma

Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler Reichskanzler. Nach dem Reichstagsbrand zerschlägt das NS-Regime die KPD. Jüdische Bürger erleben massive Repressalien. In Spanien putschen 1936 rechte Generäle gegen die linke Regierung. Ein Bürgerkrieg entbrennt. Im März 1938 marschieren deutsche Truppen in Österreich ein, nur ein Jahr später besetzen sie die Tschechoslowakei. Polen sichert sich die Unterstützung Englands und Frankreichs, Deutschland schließt einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion. Am 1. September 1939 überfällt die Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg beginnt.

1932 sitzt Hans Beimler für die KPD im Reichstag. Nach dem Reichstagsbrand wird er festgenommen und in das KZ Dachau gebracht. Doch ihm gelingt die Flucht. Im Sommer 1936 schließt er sich in Spanien den Internationalen Brigaden an.

Rudolf Höß hat eine Familie gegründet, lebt als Landarbeiter in Pommern und ist Mitglied des völkischen Artamanen-Bundes. Er begegnet Heinrich Himmler, der ihn für die SS gewinnt. Wenig später wird Höß Aufseher im KZ Dachau.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland dreht Pola Negri (Michalina Olszanska) mehrere erfolgreiche UFA-Filme, muss jedoch erkennen, dass ihre Filme immer stärker von der NS-Propaganda vereinnahmt werden. Doch es ist schwer, aus dem Vertrag mit der UFA herauszukommen und aus Nazi-Deutschland zu fliehen.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland dreht Pola Negri mehrere erfolgreiche UFA-Filme, muss jedoch erkennen, dass ihre Filme immer stärker von der NS-Propaganda vereinnahmt werden.

Pola Negri verliert in der Weltwirtschaftskrise ihr Vermögen; ihr erster Tonfilm in Hollywood ist ein Flop. Sie gibt dem Werben der deutschen Filmindustrie nach und kehrt nach Deutschland zurück, wo die NS-Propaganda sie für ihre Filme vereinnahmen will.

Unity Mitford (Charlotte Merriam) ist zurück in England. Die Kontakte ihres Vaters nutzt sie, um für Hitlers angebliche Friedenspolitik zu werben. Sie versucht vergeblich, eine Allianz zwischen England und Deutschland zu schmieden. Doch schließlich muss auch sie begreifen, dass ihr Idol Adolf Hitler den Krieg unbedingt will.
Unity Mitford nutzt die Kontakte ihres Vaters, um für Hitlers angebliche Friedenspolitik zu werben. Sie versucht vergeblich, eine Allianz zwischen England und Deutschland zu schmieden. | Bild: SWR / Ricardo Vaz Palma

Die britische Adlige Unity Mitford schwärmt für Adolf Hitler, den sie auf einer Deutschlandreise kennenlernt. Als "englische Walküre" begleitet sie ihn zur Eröffnung der Olympischen Spiele und wirbt in England für Hitlers angebliche Friedenspolitik.

Edith Wellspacher arbeitet in der Gynäkologie und beginnt mit dem Arzt Bert Springer eine Affäre, obwohl er verheiratet und Anhänger der Faschisten ist. Der "Anschluss" Österreichs ist ein Schock. Ihr jüdischer Verlobter Max wird verhaftet und im KZ Dachau interniert.

Marcel Jamets (Robinson Stévenin) Bordell „122“ ist mittlerweile eines der berühmtesten Freudenhäuser der Welt. Die Geschäfte laufen gut, gut, doch dann schickt ihm die neue sozialistische Regierung die Steuerfahndung ins Haus.
Marcel Jamets Bordell "122" ist mittlerweile eines der berühmtesten Freudenhäuser der Welt.

Marcel Jamet bespitzelt die Gäste des "OneTwoTwo", um den Geheimdienst still zu halten. Er erfährt, dass die Deutschen einen neuen Krieg vorbereiten und lässt daraufhin unter dem Bordell den ersten großen Privatbunker von Paris anlegen.

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Hans Beimler Jan Krauter
Rudolf Höß Joel Basman
Pola Negri Michalina Olszanska
May Picqueray Solène Rigot
Edith Wellspacher Roxane Duran
Marina Yurlova Natalia Witmer
Marcel Jamet Robinson Stévenin
Silvio Crespi Gennaro Cannavacciuolo
Elise Ottesen Rebecka Hemse
Unity Mitford Charlotte Merriam
Nguyen al Quoc Alexandre Nguyen
Charles Edward Montague David Aton
Stepan Podlubny Pyotr Skvortsov
Musik: Laurent Eyquem
Kamera: Jürgen Rehberg
Buch: Jan Peter
Fréderic Goupil
Regie: Jan Peter

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