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Erinnerungen der Schauspieler an persönliche Highlights in ihren Rollen.

Fritz Wepper als Bürgermeister Wöller: "Mein persönlicher Höhepunkt in all den Jahren von 'Um Himmels Willen' war die Gala in der 2. Staffel 2003, bei der ich als Bürger­meister Wöller Elvis Presley geben durfte – Elvis ist einfach so weit weg von der Figur Wöller, das war ein echter Überraschungsmo­ment für alle. Ohne zu viel zu verraten, kann ich sicher sagen, dass wir auch in der 20. Staffel unsere Zuschauer nicht enttäuschen werden. Und ich hoffe, dass sich etwas von unserer Spielfreude auf unsere Fans überträgt!" | Bild: MDR / Barbara Bauriedl

Fritz Wepper als Bürgermeister Wöller: "Mein persönlicher Höhepunkt in all den Jahren von 'Um Himmels Willen' war die Gala in der 2. Staffel 2003, bei der ich als Bürger­meister Wöller Elvis Presley geben durfte – Elvis ist einfach so weit weg von der Figur Wöller, das war ein echter Überraschungsmo­ment für alle. Ohne zu viel zu verraten, kann ich sicher sagen, dass wir auch in der 20. Staffel unsere Zuschauer nicht enttäuschen werden. Und ich hoffe, dass sich etwas von unserer Spielfreude auf unsere Fans überträgt!"

Janina Hartwig als Schwester Hanna: "Für mich war jeder Drehtag ein Highlight – besonderen Spaß haben mir die Auftritte bei den Galas gemacht. Ich denke daran, wie ich Tango getanzt und 'Der Klöckner von Kaltenthal' gespielt habe und immer sin­gen durfte. Das Schönste war aber, mit meinen wunderbaren Kollegin­nen und Kollegen spielen zu dürfen. In der 20. Staffel tritt Hanna für die Gleichberechtigung der Frau in der katholischen Kirche ein und ist für eine Reform des Zölibats. Zu solchen kirchenpolitischen Fragen nimmt sie in ihrem Podcast Stellung und eckt dabei heftig bei Weihbischof Landkammer an."

Emanuela von Frankenberg als Schwester Agnes: "Der 90-Minüter 'Weihnachten unter Palmen', den wir u. a. auf einem Schiff gedreht haben, war speziell für Agnes ein Highlight. Auch die sehr besondere Beziehung zwischen Agnes und Herrn Wöller – in vielen Varianten erzählt – von Versuchen, ihn endlich zu bekehren, mit ihm bekifft in der Küche zu sitzen oder durch den Wald zu streifen, Wunder zu erfahren ... zuletzt speziell für ihn eine Heilsalbe zu entwickeln, das waren auch Höhepunkte. Und last, but not least all die wunderbaren Erlebnisse mit meinen zauberhaften Nonnen­Schwestern. Die größte Herausforderung in der letzten Staffel: Corona! Wir haben es aber ge­schafft, mit großem Einsatz und viel Freude, ohne unterbrechen zu müssen, die gesamte Staffel abzudrehen."

Karin Gregorek als Schwester Felicitas: "Jeder einzelne Drehtag dieser 20 Staffeln war für mich ein echtes Highlight! In der neuen Staffel gerät Schwester Felicitas in die Homeshopping­Falle und gibt viel zu viel Geld für total unnütze Dinge aus. Leider natürlich nicht ihr eigenes Geld. Um das dann später wiedergutzuma­chen, versucht sie sich im Pokerspiel. Ich selbst spiele kein Poker, darum musste ich mich erst einmal mit den Regeln vertraut machen. Für Felicitas hat das Ganze natürlich Suchtpotenzial."

Denis M'Baye als Schwester Lela: "Mein persönliches Highlight war in all den Jahren immer, wenn alle Nonnen zusammengekommen sind. So viele unterschiedliche Schauspielerinnen auf einem Fleck, das war immer kraftvoll und ergab auch optisch so ein schönes Bild. In der neuen Staffel ist für Lela die größte Herausforderung, ihren Wunsch Nonne zu werden, endlich auszusprechen. Sich das zuzutrauen, dass sie es wert ist, diesen Schritt endlich zu gehen und sich ihren großen Wunsch zu erfüllen."

Mareike Lindenmeyer als Claudia: "Eines meiner Highlights war die Szene, in der Schwester Agnes und Schwester Felicitas Schwester Claudia das Habit überreichen und sie damit offiziell im Kloster aufgenommen haben. Obwohl ich mich von Anfang an sehr wohl und willkommen gefühlt habe bei 'Um Himmels Willen' – als Kollegin wie auch in der Figur – war diese Szene ganz besonders berührend und wichtig für mich. Wohl die größte und zugleich schönste Herausforderung erwartet Claudia in der 20. Staffel: Sie bekommt eine kleine Tochter."

Horst Sachtleben als Bischoff Rossbauer: "Jeder Drehtag war ein einziger Höhepunkt. Ich habe mich immer wieder auf alle gefreut. Das gesamte Team war mir für all die Jahre eine Familie, auf die ich stolz bin."

Nina Hoger als Oberin Theodora: "Der Abschied von der Filmfamilie war nach sechs Jahren tränenreich und ich bin dankbar, ein Teil davon gewesen zu sein. Es war ein durchgehendes, kreatives Highlight mit wunderbaren Kollegen und einem großartigen Team zu arbeiten. Merci! In der letzten Staffel kämpft die Mutter Oberin wieder um den Erhalt des Klosters und es steht dieses Mal wirklich Spitz auf Knopf! Und dabei greift sie zu ungewöhnlichen Mitteln ..."

Andrea Sihler als Schwester Hildegard: "Als junge Theaterschauspielerin habe ich Rosel Zech sehr bewundert. Dass ich viele Jahre später ihre Assistentin und enge Vertraute in Deutschlands bester Komödienserie spielen durfte und auch im privaten Leben sich daraus eine Freundschaft entwickelt hat, dafür bin ich sehr dankbar! In der 20. Staffel darf Schwester Hildegard keine Krimis mehr schreiben, sie muss das Genre wechseln und als Nonne einen Liebesroman schreiben! Berufungsbedingt hat sie davon keine Ahnung, aber wo um Himmels Willen und vor allen Dingen wie soll sie recherchieren?"

Romina Küper als Schwester Sina: "Für mich persönlich war ein großes Highlight, mit so vielen tollen Frauen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe von meinen Kolleginnen wie zum Beispiel Karin Gregorek oder Janina Hartwig viel lernen können. Auch konnte ich über die lange Zeit hinweg viele Freundschaften schließen. Mein Highlight der neuen Staffel: natürlich Sinas Versuch, die katholische Kirche umzukrempeln. Ich sag nur: Frauenpower!"

Lars Weström als Polizist Anton Meier: "Über mein Highlight muss ich nicht lange nachdenken. Es sind die großartigen Kollegen, mit denen ich arbeiten durfte, teilweise sogar über die 20 Staffeln hinweg. Und mit 'großartig' sind alle gemeint! Vor und hinter der Kamera, Regie, Licht, Ausstattung, Maske, Kostüm, die Praktikanten, die Fahrer und all die anderen Gewerke am Filmset, das Produktionsbüro, die Autoren, die Filmproduktionsfirma. Die Herausforderung für Wachtmeister Meier in dieser letzten Staffel arbeitet auch für die Polizei, kommt auf vier Pfoten, hat eine hervorragende Nase, spitze Ohren und macht nie das, was Wachtmeister Meier anordnet: Drogenspürhund 'Hasso'. Bei diesem Team bleibt bis zum Schluss die Frage, wer hier wen an der Leine führt."

Barbara Wussow als Jenny Winter: "Neben der großen Ehre und Freude, mit Fritz Wepper drehen zu dürfen, dessen Professionalität und Humor ich im Laufe meiner Drehzeit in dieser Serie immer mehr schätzen und lieben gelernt habe, war für mich das größte Highlight, mit den Schwestern dieses wunderschönen Klosters Kaltenthal zu drehen! Jede einzelne meiner lieben Kolleginnen – von Janina Hartwig über Nina Hoger bis zu allen anderen dieser liebenswerten bis schrulligen Klosterschwestern – ist mir ans Herz gewachsen, und ich konnte es nie erwarten, sie wieder zu sehen, um ihnen ihr geliebtes Kloster wieder einmal an irgendjemanden zu verscherbeln!"

Wolfgang Müller als Hermann Huber: "20 Staffeln mit einem Team zusammengearbeitet zu haben, wie ich kein zweites je erlebt habe, zähle ich zu den absoluten Highlights meines Berufslebens als Schauspieler. Und dann als tibetanischer Mönch die Erleuchtung zu finden – was will man mehr? Ich wünsche all meinen Kollegen nochmals das Glück, in solch eine Produktion zu gelangen. Bleibt gesund + der liebe Gott schütze euch alle. PS: Ich werde euch vermissen."

Andrea Wildner als Marianne Laban: "Für mich waren die letzten 20 Staffeln ein einziges Highlight. Was mit Frau Laban passiert, darf natürlich nicht verraten werden. Nicht einmal ein bisschen."

Julia von Juni als Kellnerin Erika: "Für mich als Kellnerin Erika waren alle 20 Staffeln ein einziges Highlight!! Ich durfte mit vielen tollen Kollegen im 'Ochsen' drehen: allen voran natürlich mit Janina, Fritz und Wolfgang – meinen liebsten Stammgästen – die fast immer nur angeschrieben haben. Mit einem glücklichen Herzen nehme ich Abschied – auch weil Erika schließlich den ‚Ochsen‘ zu ihrem eigenen Lokal machen konnte. Es bleibt mir nur noch ein 'Habe die Ehre!' oder, um es mit Fritz Weppers Worten auf den Punkt zu bringen: 'Habe die Erika!'"

Markus Hering als Klaus Stolpe: "Mein Highlight war, dass ich als Klaus Stolpe Detektiv sein durfte, in der Annahme, durch meinen Einsatz das Kloster und Schwester Hildegard vor dem Untergang zu retten. Die Herausforderung in der 20. Staffel für Herrn Stolpe besteht darin, der Liebhaber sein zu können, der Schwester Hildegard in ihren kühnen Gedanken vorschwebt. Dafür muss er sich schwer ins Zeug legen …"

Wolfgang Böck ist Weihbischof Landkammer: "Mein Highlight war, dass ich in den letzten beiden Jahren noch Teil dieser wunderbaren 'Um Himmels Willen'-Familie werden durfte. Es war mir eine Ehre und hat mir viel Freude gemacht mit so einem tollen Ensemble zu arbeiten. Und mit der Hilfe von zwei großartigen Regisseuren fiel mir die Kreation einer wichtigen, aber vom Publikum wohl kaum geliebten Figur, dann auch nicht so schwer. Dafür bedanke ich mich!"

Katharina Blaschke als Frau Dornfelder: "Meine Rolle ist ja klein, zwei oder drei Drehtage im Jahr – aber ich wurde begrüßt wie ein Familienmitglied (und fühlte mich auch so). Ich durfte mit wunderbaren, warmherzigen, verspielten Kollegen eine liebevolle, mit einer Prise WöllerZynismus gewürzte Utopie umsetzen, in einer Rolle, die meiner Lust an großer Oper und großer Klamotte eine Spielwiese im Kleinformat bot, gehüllt in immer wieder anders schräge, phantasievolle Wohlfühlkostüme, aufgehoben in einem Team von gelassenhochprofessionellen, herzlichen Menschen. Ich habe es alles geliebt. Ich danke Euch allen für die vielen wunderbaren Jahre!Frau Dornfelder, der bislang unumschränkten Herrscherin über die Kaltenthaler Wohltätigkeitsgala, droht der Zwangsruhestand – Hanna hilf!!!"