"Huck" mit Patrick von Blume und Aykut Kayacik

22.09.2014

Patrick von Blume (r.) und Aykut Kayacik
Aykut Kayacik (l.) ist Cem Gökhan und Patrick von Blume ist Huck. | Bild: ARD / Olaf Raymond Benold

Ein richtig cooler Privatdetektiv braucht keinen Vornamen. Und so heißt Huck auch bei allen nur Huck. Denn Huck, gespielt von Patrick von Blume, ist ein richtiger Privatdetektiv, komplett mit Polizeivergangenheit, einem etwas heruntergekommenen Büro in Bad Cannstatt und mehr oder weniger zahlungsfähigen Auftraggebern. Er ist ungebunden, sein Charme ist eher von der ruppigen Sorte und mit Autoritäten hat er ausgesprochene Schwierigkeiten. Hucks größtes  Talent besteht darin, Menschen und Situationen intuitiv zu erfassen, das hilft ihm häufig bei seinen Ermittlungen. Nicht zuletzt ist er trotz gegenteiliger Signale ein Romantiker, der seine Klienten auch mal aus reinem Mitgefühl unterstützt. Sein Verhältnis zum Schwäbischen im Übrigen ist bestenfalls distanziert.

Zur Homepage von "Huck":

Sein Kumpel Cem Gökhan, gespielt von Aykut Kayacik, ist da anders. Cem ist zwar aus Berlin zugezogen, zeigt aber starke Tendenzen zur Überanpassung in seinem Neuschwabentum. Außerdem dürstet es den Cannstatter Ladenbetreiber und Familienvater nach Aufregung und Abenteuern. Deshalb lässt er sich nur zu gerne von seinem Freund Huck in dessen Fälle hineinziehen.

Huck und Cem stehen im Mittelpunkt von "Huck", der neuen Serie für den Vorabend im Ersten, zu der die Dreharbeiten im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt begonnen haben. An der Seite von Patrick von Blume und Aykut Kayacik spielt Emanuel Fitz Hucks Neffen und Mitbewohner Caspar, der eigentlich in Stuttgart studieren soll, aber leicht ablenkbar ist. Valerie Koch spielt Hucks Rechtsanwältin Katja Reimann, die ihm Aufträge verschafft und aus unangenehmen Situationen heraushelfen muss. Und die Huck schon seit Jahren attraktiver findet als ihm guttut.

Zurzeit wird die Folge "Wutbürger" gedreht, in der Stephan Schad, Michael Kausch und Angelika Bender die Episodenhauptrollen übernommen haben. Darin hat Anwältin Katja dem Privatermittler einen eher unangenehmen Klienten vorbeigeschickt: Immobilienbesitzer Schlegel, der üble Mittel einsetzt, um die letzten Bewohner eines Wohnhauses zu entmieten, und nun selbst von Unbekannten massiv bedroht wird. Als eine dieser Mieterinnen, die Professorin Mechthild Meiling, durch die von Schlegel beauftragten Handwerker körperlich zu Schaden kommt, ist Hucks ganz eigene "Diplomatie" gefordert.

Die weiteren Folgen werden Huck und Cem u. a. auf den Cannstatter Wasen führen, zu einem mysteriösen Unfall auf einem noblen Weingut, in die Auseinandersetzung mit einer schwäbischen Rockergang und in einen örtlichen Bundesligaverein, mit dessen Fanclub nicht zu spaßen ist.

Hinter der Kamera

Die Vorabendserie "Huck" wird von der Polyphon Südwest (Beatrice Kramm) in Zusammenarbeit mit Maran Film (Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Werbung und des SWR für Das Erste produziert. Die Drehbücher zu den acht Folgen schrieben Headautor Helmut Schweiker, und die Autoren Andy Cremer, Michael Glasauer und Christoph Willumeit. Die Regie der ersten vier Folgen hat Thomas Freundner übernommen, weitere vier werden von Patrick Winczewski inszeniert. Executive Producer ist Martina Zöllner (SWR), die Redaktion liegt bei Kerstin Freels und Thomas Martin (SWR).

Die Dreharbeiten zu den ersten acht Folgen begannen am 18. September und enden voraussichtlich am 13. Dezember 2014.

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