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Bildunterschrift:
Jan Josef Liefers als Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne
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Zur Person:
Jan Josef Liefers wurde 1964 in Dresden geboren. Nach der Schule machte der Sohn einer Schauspielerin und eines Regisseurs zunächst eine Tischlerlehre an der Semperoper in Dresden. Doch die Schauspielerei ließ ihn nicht los. Liefers zog nach Berlin, wo er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sein Handwerk lernte.
1989 gab Liefers sein Kinodebüt: Unter der Regie von Rainer Simon spielte er den Forscher und Entdecker Alexander von Humboldt in dem historischen Abenteuerdrama "Die Besteigung des Chimborazo". Bekannt wurde Jan Josef Liefers Mitte der 90er Jahre u.a. durch seine Rolle in der Fernsehserie "Die Partner". Den Durchbruch aber erlebte er 1997 mit seinem erfolgreichen Auftritt an der Seite von Til Schweiger in "Knocking on Heaven's Door" und in Helmut Dietls Mediensatire "Rossini". Für seine schauspielerische Leistung in dem Film "Jacks Baby" wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Zur Rolle:
Das genaue Gegenstück zu Thiel, scheint Karl-Friedrich Boerne zu sein. Ein eloquenter Plauderer, der auf alle Fragen zwar nicht immer eine Antwort weiß, aber zumindest einen beeindruckenden Text parat hat. Er fühlt sich als die Krönung der Forensik, ja des Lebens überhaupt, und möchte nicht nur von seiner kleinwüchsigen Assistentin, die er nach dem Nibelungenzwerg Alberich nennt, entsprechend gewürdigt werden. Mit anderen Worten: Boerne kann alles, weiß alles, aber er erleidet - dank seiner Theorien - auch am häufigsten Schiffbruch.
Der feinsinnige Professor umgibt sich gern mit schönen Dingen, sein Steckenpferd sind Luxuskarossen. Aber er reitet auch, spielt Golf und nebenbei beeindruckend Klavier, schwärmt für die Oper und für gutes Essen. Schlicht, ein engagierter Zeitgenosse, der auf allen Hochzeiten tanzt.
Bildunterschrift:
Axel Prahl als Hauptkommissar Frank Thiel
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Zur Person:
Axel Prahl wurde 1960 in Eutin geboren. Nach dem Studium an der Schauspielschule Kiel wirkte er in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. Bekannt wurde Prahl 1998 durch seine Nebenrolle in Andreas Dresens Kinofilm "Nachtgestalten". Sein kurzer Auftritt als Polizist war dabei so überzeugend, dass Prahl seitdem häufig in Ermittlerrollen zu sehen war, so in Marc Rothemunds "Die Hoffnung stirbt zuletzt", in Esther Gronenborns "alaska.de", Mark Schlichters "Liebe und Verrat" und Lars Beckers "Rette Deine Haut". Für seine erste Fernsehhauptrolle in Andreas Dresens "Die Polizistin" erhielt er 2001 den Adolf Grimme Preis in Gold. Für den Kinofilm "Halbe Treppe" wurde er mit dem Silbernen Bär ausgezeichnet.
Zur Rolle:
Frisch geschieden und ohne Führerschein hat sich Hauptkommissar Frank Thiel aus Hamburg nach Münster versetzen lassen. Er ist jetzt Anfang 40 und gern Polizist. Das kann allerdings sein Vater, ein alt-68er Taxifahrer, nicht nachvollziehen. Von dem "Verein", bei dem sein Sohn die Brötchen verdient, will der in die Jahre gekommene Revoluzzer nichts wissen.
Thiel ist kein Mann der großen Worte, Aufregungen sind ihm verhasst, er beobachtet gern in Ruhe und trifft seine Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus. Statussymbole bedeuten ihm nichts. Seine Marke ist Unauffälligkeit. Er fährt mit dem Fahrrad zum Dienst, Martinshorn und Blaulicht überlässt er gern seiner jungen Assistentin Nadeshda Krusenstern. Sein Pech ist, dass er eine Wohnung gefunden hat, die ausgerechnet seinem Rechtsmediziner gehört, mit dem er nun Tür an Tür wohnt, so dass er sich dem eigenwilligem Charme von Professor Boerne nur schwer entziehen kann.