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In der Woche vom 21. bis 24. Mai werden folgende Gäste im Studio sein:
Am Dienstag, 22. Mai 2012 fällt die Sendung wg. einer Sportübertragung aus.
Am Mittwoch, 23. Mai 2012 geht es darum:
Max-Fabian Wolff-Jürgens und Jamal Gharez aus Kyritz in Brandenburg planen eine „Reise gegen Rechts“. Die 16- und 17-jährigen Freunde planen eine Deutschlandreise zu den Orten, die Schauplatz rechtsextremer Gewalt wurden. Die Tour und die Begegnungen vor Ort sollen filmisch dokumentiert werden. Neben Aufmerksamkeit, Unterstützung und Reaktionen erhoffen sie sich natürlich auch Geld für eine Videokamera, um ein Videoblog Reise führen zu können. Außerdem soll eine Stiftung "Jugend gegen Rechts" gegründet werden.
Kai Gildhorn aus Berlin ist einer der Initiatoren der Non-Profit-Plattform "mundraub.org". Er will nicht hinnehmen, dass in Supermärkten zu Äpfeln und Birnen aus Übersee gegriffen wird, während überall in Deutschland Obst wächst, das keiner erntet. Auf der Webseite "mundraub.org" kann jeder eintragen und/oder nachschauen, wo herrenlose Früchte darauf warten gepflückt zu werden. Kai Gildhorn träumt davon, dass auch in 100 Jahren noch Obstbäume und Beeren an Straßen und Wegen stehen, damit sich jeder frei durch die Landschaft essen kann. Allerdings befinden sich viele der Bäume und Sträucher im öffentlichen Raum in einem miserablen Zustand, da sich niemand für sie verantwortlich fühlt. Deshalb sucht er Paten, die sich um Obstbäume auf öffentlichem Grund kümmern – aktuell um tausende Bäume im Hasetal in der Nähe von Osnabrück. Er benötigt Geld, um Plaketten mit der Aufschrift „Baumpate gesucht“ herstellen zu lassen und Baumpflege-Starterkits für die Paten zu kaufen.
Bettina Landgrafe aus Hagen ist Kinderkrankenschwester und Gründerin des Vereins "Madamfo Ghana", der ein Kinderheim am Voltasee in Ghana bauen will. Am Voltasee, dem größten Stausee der Welt, werden Kinder als billige Arbeitskräfte zum Fischen missbraucht. Sie kosten zwischen 20 und 50 Euro im Jahr, manche sind erst fünf Jahre alt. Sie verbringen jeden Tag bis zu 14 Stunden auf dem See, paddeln, werfen die Netze aus und holen den Fang ein. Für Schule bleibt da keine Zeit. Um ihnen ein Leben zu schenken, wird daher Geld gebraucht – für Kleidung, Essen, Arztbesuche.
Am Donnerstag, 24.Mai 2012 geht esdarum:
Burkhard Nachtigall ist Historiker. Sein 15-jähriger Sohn Fabian starb 2010 beim Deo-Schnüffeln. Dabei erlitt der Junge einen toxischen Schock. Sein Vater fand ihn leblos auf dem Boden und weder er noch der Notarzt konnten Fabian ins Leben zurückholen. Schnüffeln ist billig und hoch gefährlich. Ein Viertel aller Schnüffelopfer stirbt beim Erstkonsum. Die Substanzen gibt es in normalen Geschäften. Burkhard Nachtigall möchte an Schulen über die Gefahren des Schnüffelns aufklären. Er braucht Geld für Infomaterial und Fahrtkosten.
Medizinstudentin Sina Gerecke aus Berlin möchte Kindern die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern nehmen. Sie ist langjährige Betreuerin des studentischen Teddybärkrankenhaus-Projekts, der Berliner Charité. Dort können Vorschulkinder im Rahmen ihres Besuches im Teddybär-Krankenhaus ihre Kuscheltiere fachgerecht behandeln lassen und so eine Krankenhaussituation erleben, ohne selbst direkt als Patient betroffen zu sein. Um dieses Projekt weiter am Leben zu erhalten, benötigt es finanzielle Unterstützung und Sachspenden.
Susanne Fredebeul aus Bonn wünscht sich ein neues Haus für eine ganz besondere Kita: Die Kindertagesstätte des VFG (Verein für Gefährdetenhilfe) ist ein Angebot für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern. Es werden aber auch Kinder aus nicht-suchtbelasteten Familien aufgenommen, um so eine Ghettoisierung zu vermeiden. Anders als in anderen Kindertagesstätten gibt es einen Fahrdienst, der die Kinder zu Hause abholt. Eine weitere Besonderheit ist die Elternarbeit, die das Ziel hat, den Eltern erzieherische Sicherheit zu vermitteln. Die Kinder benötigen dringend ein neues Haus, da das alte Gebäude nicht mehr den Anforderungen der Einrichtung entspricht.
Melanie Wojatschek aus Bisingen in Baden-Württemberg würde gerne ein Buch über ihre Krankheit Brustkrebs schreiben, damit alle Frauen mit dem Problem Mut zur Schönheit bekommen – auch ohne Brust und ohne Haare. Ihr Buchtitelvorschlag ist: "Krebs?? Nicht mit mir!" Sie hat schon vielen Frauen geholfen, durch ihre Einstellung zu diesem Thema und möchte jetzt mit ihrem Buch Hilfe und Mut geben.
Patricia Lindinger aus Fischbach im Schwarzwald wünscht sich neue Kirchenglocken, denn: "In meinem Heimatdörfchen könnte es bald sehr still werden. Die Kirchturmglocken der Fischbacher Kirche St. Mauritius sind altersschwach und müssen unbedingt erneuert werden. Die Kirche hat für so etwas kein Geld übrig, daher versuchen die Bürger durch Spendenaufrufe, Benefizveranstaltungen etc. das Geld zusammenzubekommen. Aber das Spendenziel von 38.000 Euro ist sehr hoch und fast nicht zu schaffen …"
Am Donnerstag, 17. Mai, fiel wegen des Feiertages die Sendung aus.
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Am 16. Mai 2012 waren bei Thomas Gottschalk Lutz Stahl, Anke Fietzek, Jaqueline Oberbillig mit ihrer Mutter sowie Till Behnke.
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Till Behnke aus Berlin ist Gründer und Vorstand von Betterplace.org, einer Internetplattform, die schnell und transparent Menschen, die helfen wollen und Menschen, die Hilfe brauchen, zusammenbringt. Hilfesuchende finden so auf direktem Weg Unterstützer, Spendewillige können aus Tausenden von Hilfsprojekten weltweit wählen und online verfolgen was aus ihren Spenden wird. Da 100 Prozent der Spenden direkt an die Projekte weitergeleitet werden, braucht Betterplace Geld für seine Infrastruktur.
Die 23-jährige Jaqueline Oberbillig aus der Nähe von Ravensburg leidet am Brooke-Spiegler-Syndrom - eine Krankheit, bei der sich kleine Knötchen im ganzen Gesicht bilden. Die Operation, die nicht von der Kasse bezahlt wird, würde 15.000 Euro kosten. Sie hofft durch "Gottschalk Live - 66 Träume" auf einen kleinen Zuschuss für die große Summe.
Anke Fietzek und ihr Partner Lutz Stahl, treten regelmäßig im Zoo Aschersleben mit ihrer Zaubershow auf. Dort lebt die dreijährige weiße Tigerin Kimmy. Das Tier wurde von seiner Mutter nicht akzeptiert und deshalb vom Zoodirektor mit der Flasche aufgezogen. Eine Wiedervereinigung mit ihrer Familie funktionierte nicht, deshalb holte der Zoo einen Bengaltiger als Partner – Kalle. Kimmy hat eine leichte Behinderung am Hinterbein und braucht nun einen Käfig, der es ihr erlaubt, längere Strecken gerade zu gehen um ihre Rückenmuskulatur zu stärken. Anke Fietzek und Lutz Stahl würden mit ihrer Siegprämie bei "Gottschalk Live - 66 Träume" gerne einen größeren Käfig für Kimmy und Kalle bauen lassen, weil sie die Lebensumstände der beiden Tiger für nicht mehr akzeptabel halten.
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Thomas Gottschalk mit seinen Gästen vom 15. Mai 2012
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Gerit Starczewski vom Niederrhein träumt von nackten Herzen. Der Fotograf und Künstler möchte eine Vielzahl von nackten Menschen fotografieren, die sich vor seiner Kamera in Herzform positionieren. Als Location dienen ihm dafür große Festivals, die er im Sommer besuchen will. Sein Kunstprojekt "Naked Heart" ist Kunst ohne Berührungsängste. Für jeden, der sich hüllenlos von ihm fotografieren lässt, würde der junge Mann 50 Euro an die "SOS Kinderdörfer" spenden.
Richard Gaul, ehrenamtlicher Mentor und Vorstand bei JOBLINGE, einem Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit, und sein ehemaliger Schützling Marian Mülle (22), der durch seine Teilnahme bei JOBLINGE seinen Traumberuf gefunden hat, träumen davon, dass mehr junge Berliner ohne Beruf oder Ausbildungsplatz an JOBLING teilnehmen können. Mit dem Projekt werden gering qualifizierte, benachteiligte Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren individuell unterstützt. Um weitere JOBLINGE-Zweigstellen in der Hauptstadt zu eröffnen, hoffen sie auf die Siegprämie.
Elisabeth Makepeace, die 1.Vorsitzende vom „Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.“ aus München, hofft auf finanzielle Unterstützung um weiter an ihrem Traum zu arbeiten: Klinik-Clowns in jedem Krankenhaus, als Spaßmacher für Kinder, Kranke und Alte.
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Reinhold Beckmann bei Gottschalk Live
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Gerd Hartmann, Regisseur am integrativen Theater "Thikwa" in Berlin-Kreuzberg, wo seit mehr als 20 Jahren behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam auf der Bühne stehen, hat einen Traum: Das Theater "Thikwa" benötigt dringend eine ordentliche Beleuchtung für die beiden Proberäume. Die Lichtverhältnisse dort sind dermaßen miserabel, dass professionelles Proben kaum möglich ist. Mit einem höheren Gewinn könnten außerdem weitere Inszenierungen und Ausbildungsplätze für behinderte Menschen finanziert werden.
ARD-Moderator Reinhold Beckmann will mit seinem Verein "NestWerk" benachteiligten Hamburger Jugendlichen die Gelegenheit geben, Sport zu treiben oder Musik zu machen. Statt Gewalt, Vernachlässigung, Armut und Drogen ausgesetzt zu sein, können sie sich durch Bewegung und Musik Freiräume erkämpfen.
Die Zwillinge Antonia und Barbara Thiemann aus Berlin möchten ein Literaturprojekt zur Zwillingsforschung starten: "Unser großer Traum wäre es, sich mit diesem Forschungszweig näher zu beschäftigen, die Fragen, die die Nicht-Zwillinge bewegen, wissenschaftlich zu hinterfragen und gleichgesinnte Zwillinge bzw. Mehrlinge zu finden, die uns mit vielen Anekdoten unterstützen." Die Doktorandin Antonia und ihre Schwester Barbara, eine selbständige Tierphysiotherapeutin, wollen eine Antwort auf die spannende Frage geben: "Wie lebt es sich eigentlich im Doppelpack?"