Lenski und Krause

Maria Simon als Hauptkommissarin Olga Lenski

Zur Rolle

Maria Simon ist Hauptkommissarin Olga Lenski

Maria Simon ist Hauptkommissarin Olga Lenski.

Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski liebt ihren Beruf – aber nicht um jeden Preis. Sie hat eine höhere Beamtenlaufbahn beim BKA in
Wiesbaden ausgeschlagen, um als Kommissarin in ihrer alten Heimat zu ermitteln. Für sie waren die bürokratische Enge, der erdrückende Verwaltungsapparat und die mangelnde Eigenverantwortung nicht mehr tragbar.
Außerdem hatte sie Heimweh nach Brandenburg. Ihr Erscheinen löst Misstrauen und Fragen bei den neuen Kollegen aus: Wieso gibt eine so junge Frau einen so attraktiven Job auf, um ausgerechnet nach Brandenburg zu kommen? Die pragmatische Olga und der bedächtige Krause – hier treffen zwei völlig unterschiedliche Generationen aufeinander.
Olga, die gern mal in ihrem Van übernachtet, lebte in New York und kennt viele Menschen an fremden Orten. Krause hat es gerademal bis an
die Ostsee geschafft und findet es überflüssig, durch die Weltgeschichte zu gondeln. Es dauert eine Weile, bis sich die beiden sehr
unterschiedlichen Menschen näher kommen und Olga erkennt, dass Krauses hervorragende Orts- und Menschenkenntnisse extrem hilfreich
sind.

Zur Person

Maria Simon wurde 1976 in Leipzig geboren, wuchs in der DDR auf und zog 1990 zu ihrem Vater nach New York. Nach ihrem Schulabschluss
studierte sie an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. 1999 legte sie ihre Diplomprüfung ab. Im gleichen Jahr gab sie ihr Filmdebüt mit
"Zornige Küsse" und wurde dafür mit dem Schauspielpreis beim Filmfestival Moskau ausgezeichnet. Maria Simon lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler Bernd-Michael Lade, ihren drei Kindern und ihrem Hund in Berlin. In ihrer Freizeit hält sie sich körperlich und geistig mit der fernöstlichen Kampfkunst Aikido fit. Außerdem spielt sie Gitarre und singt gemeinsam mit Bernd-Michael Lade in der Band "Ret Marut".

Der Durchbruch gelang Maria Simon 2003 als Schwester von Daniel Brühl in dem Welterfolg "Good Bye Lenin!" und als Dolmetscherin in Hans
Christian Schmids Drama "Lichter". 2004 wurde sie zum "European Shooting Star" ernannt. 2007 spielte Maria Simon in "Nichts als Gespenster" ihre erste Kinohauptrolle. Jüngst war sie in dem DDR-Drama "Masserberg" im Mai dieses Jahres im Ersten zu sehen.

Horst Krause als Revierpolizist Horst Krause

Zur Rolle

Horst Krause als Revierpolizist Krause

Horst Krause als Revierpolizist Krause

Der dicke Revierpolizist Krause mit der etwas zu kleinen Uniform, seinem Motorrad und Hund Vera ist der Liebling der Zuschauer in den rbb-Produktionen für die Krimi-Reihe "Polizeiruf 110": Mit Herz und Verstand ermittelt er, neben seiner Kommissarin aus der Stadt, Fälle in
Brandenburg.
Er ist mit Leib und Seele Polizist, doch seine zweite Leidenschaft ist das Genießen. Krause ist ein Genussmensch durch und durch: Selbst wenn die Situation brenzlig wird, eine Boulette schmeckt ihm immer.

Zur Person

Nach seiner Ausbildung von 1964 - 67 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin, jetzt Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", trat Horst Krause ein zweijähriges Engagement in Parchim an. Es folgten 15 Jahre am Städtischen Theater in Karl-Marx-Stadt, dann zehn Jahre Staatsschauspiel in Dresden. Seine Filmographie umfasst zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen darunter "Wir können auch anders" von Detlev Buck, (Deutscher Filmpreis in Gold 1993), "Das Mädchen Rosemarie", "Dicke Freunde", "Der Laden“ und "Die Bubi Scholz Story".

Besonders beeindruckt hat er in der Titelrolle von "Schultze gets the Blues", für die er eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2004 erhielt. Erst im Dezember 2007lief im Ersten mit Horst Krause in der Hauptrolle sehr erfolgreich der ARD-Weihnachtsfilm "Krauses Fest", der von Kritik und Zuschauern gleichermaßen geliebt wurde.