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Goldbach

Franziska Tobler und Friedemann Berg werden in eine kleine Schwarzwaldsiedlung gerufen, beliebter Wohnort junger Familien, deren Kinder dort in einem friedlichen sozialen Umfeld aufwachsen sollen.

Franziska Tobler und Friedemann Berg werden in eine kleine Schwarzwaldsiedlung gerufen, beliebter Wohnort junger Familien, deren Kinder dort in einem friedlichen sozialen Umfeld aufwachsen sollen.

Diese Idylle zerbricht, als eine Elfjährige an einer Schussverletzung stirbt und der Nachbarjunge verschwindet.

Franziska Tobler, Cornelia Harms und Friedemann Berg auf dem Weg zum Tatort im Wald.

Bei der weiträumigen Suche rund um den Tatort haben die Schutzpolizisten ein Versteck gefunden. Cornelia Harms und Friedemann Berg fürchten, darin die Leiche eines der Jungen zu finden, aber es handelt sich um ein Waffenversteck.

Jens Reutter ist mit seinen Freunden Martin Benzinger und Klaus Buchwald in den Wald geeilt, weil er sich mit eigenen Augen überzeugen will, dass seine Tochter tot ist. Nur mit Mühe können Franziska Tobler und die Freunde ihn davon abhalten, an den Tatort zu stürzen.

Franziska Tobler fragt sich, ob sie eine Chance haben, den verschwundenen Jungen lebend zu finden.

Wegen der kleinen Tilli kann Nicole Benzinger sich nicht an der Suche nach ihrem vermissten Sohn beteiligen. Stattdessen ist sie an den Ort gegangen, an dem die tote Frieda gefunden wurde, um Blumen niederzulegen.

Franziska Tobler zurück am Schreibtisch im Polizeipräsidium, nachdem sie vergeblich bei der Suche nach dem vermissten Jungen geholfen hat.

Klaus und Steffi Buchwald haben Franziska Tobler zu sich gerufen, weil überraschenderweise ihr Sohn wieder aufgetaucht ist.

Weil Paul gerade erfahren hat, dass das Nachbarskind ermordet wurde, geht Franziska Tobler sehr vorsichtig mit ihm um. Aber sie muss wissen, ob er etwas über das Verschwinden seines Freundes sagen kann.

Franziska Tobler vermutet, dass ihr junger Zeuge ihr etwas Wichtiges verschweigt.

Während Steffi und Barbara die Polizei mit Hilfe eines Anwalts dazu bringen wollen, ihnen mehr Informationen über den Stand der Ermittlungen zu geben, schließt Jens sich von den gemeinsamen Aktionen ab und in seiner Trauer ein.

Da kann der Pächter im Vereinsheim noch so oft sagen, dass alles in Ordnung ist – unter den wachsamen Augen von Friedemann Berg werden im Schützenverein alle Waffen sorgfältig von Polizisten überprüft.

Es ist, als hätte der gewaltsame Tod ihrer Tochter die Kommunikation zwischen Barbara und Jens Reutter unmöglich gemacht.

Meint Jens tatsächlich, dass eines ihrer Kinder am Tod der kleinen Frieda schuld sein könnte? Nicole und Klaus müssen Martin zurückhalten, damit er sich nicht auf Jens stürzt.

Während Friedemann Berg ungeduldig wartet, versucht Cornelia Harms mit viel Diplomatie aus dem Waffenfabrikanten Stefan Pfeiffer und seinem Anwalt herauszubekommen, an wen die im Wald gefundenen Waffen ursprünglich geliefert wurden.

Friedemann Berg und Franziska Tobler warten darauf von der Chefin abgekanzelt zu werden.

War vielleicht doch nicht seine beste Idee, einfach direkt zu dem Waffenproduzenten zu eilen, muss Friedemann Berg an seinem Schreibtisch im Polizeipräsidium zugeben.

Schneller Erfolg ist den Kommissaren nicht beschieden, und während die Ermittlungen andauern, treiben Trauer, Sorge, auch Misstrauen die eigentlich gut befreundeten Elternpaare immer weiter auseinander.