Schade, Tatort+ ist zu Ende!

Resümee der Online-Ermittlung zum SWR-Tatort "Der Wald steht schwarz und schweiget"

Eine Woche lang haben Zehntausende Tatort-Fans beim ersten Online-Spiel zum SWR-Tatort "Der Wald steht schwarz und schweiget" ermittelt.

"Tolle Idee!"

"Endlich mal was für die Internet-Generation" postete eine Facebook-Userin stellvertretend für viele. "Das ist gutes und interaktives öffentlich-rechtliches Fernsehen", so eine andere Äußerung. Und ebenfalls via Facebook: "Bis 2 Uhr nachts habe ich am Rechner gesessen und wurde endlich belohnt, Täter gefunden, gut gemachtes Spiel und tolle Idee, den Täter selbst ermitteln zu können."

Die Initiierung der Online-Ermittlung zum Tatort ist ein Experiment, dessen Erfahrungen und Ergebnisse für die Zukunft genutzt werden sollen. Der in sich abgeschlossene SWR-"Tatort – Der Wald steht schwarz und schweiget" bot für das Online-Spiel eine gute Ausgangslage für eine Spielidee. Entstanden ist daraus ein Experiment, das in all seinen Aspekten genau analysiert wird, um für weitere Cross-Media-Projekte zu lernen.

Aufgrund der großen Zahl der Zugriffe gab es vor allem zum Spielstart technische Schwierigkeiten. Inzwischen wurden sowohl die Probleme bei der Software behoben als auch die Hardware-Kapazität mehr als verdoppelt.

Fragen, die per Mail, Facebook und Twitter häufig gestellt wurden:

Wie viele Tatort-Fans haben sich am Spiel beteiligt?

Es waren insgesamt 109.862 Spieler.

Und wie viele haben den Fall erfolgreich gelöst und den Status "Chefermittler" erreicht?

Am Ende gab es 20.513 Chefermittler.

Wer ist Anita?

Wer ist Anita?

Wer ist Anita und warum waren die Beweisstücke in ihrem Büro?

Um die Fragen zu beantworten, lassen wir am besten Anita zu Wort kommen (siehe Bild).

Wen hielten die Tatort-Fans beim Voting zu Spielbeginn für den Mörder?

Baby: 27 Prozent
Murat: 18 Prozent
Panne: 17 Prozent
Sascha: 10 Prozent
Tom: 9 Prozent
Unbekannter Täter: 18 Prozent

Wird es einen Tatort+ jetzt häufiger geben?

Bisher ist nichts Konkretes geplant, aber es wird sicherlich auch in Zukunft neue Projekte der ARD geben, die Fernsehen und Web verbinden.