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"Sedwitz" – Bei den Dreharbeiten

Die Geschichte spielt in dem abgelegenen, mittendurch geteilten, fiktiven Ort Sedwitz an der innerdeutschen Grenze, irgendwo zwischen Franken und Thüringen.

Die Geschichte spielt in dem abgelegenen, mittendurch geteilten, fiktiven Ort Sedwitz an der innerdeutschen Grenze, irgendwo zwischen Franken und Thüringen.

Dort lebt Ralle Pietzsch, DDR-Grenzoffizier, der von Thorsten Merten verkörpert wird. Nur einmal will Ralle in den Westen. Ehe er sich versieht, steckt er in einem Geflecht von Schmuggel, Korruption und Geheimdienstlichkeiten – eine Erzählung deutsch-deutscher Geschichte, die nicht bierernst gemeint sei, so Regisseur Paul Harather (rechts).

Auch der Kabarettist, Moderator und Musiker Hannes Ringlstetter sorgt in seiner Figur als geschäftstüchtiger Gastwirt Franz Haueisen für komödiantische Momente der Serie.

Im Frühjahr 2015 wurde die komödiantische Interpretation der DDR-Geschichte in und um München gedreht. Für die Authentizität der Geschichte schlüpften die Schauspieler in historische und typische Kleidung der DDR in den 1980er Jahren.

Natürlich darf auch ein Trabi als Requisite nicht fehlen. Trotzdem betont Autor Stefan Schwarz: "In unserer Serie ermöglichen wir es mit einem kleinen Trick, dass sich Ost und West vor der Wende wie in einem Laboratorium begegnen, ganz ohne Sektregen und Trabbikolonnen."

Schauplatz der Serie ist unter anderem die Gaststätte "Dröselbecher". Im Dorfmittelpunkt schmieden Ralle und seine neuen Freunde einen besonderen Plan.

Regisseur Paul Harather (links) findet, man müsse ja nicht über das Thema lachen, "aber man darf den Humor nicht verlieren". Zusammen mit Thomas Antoszczyk, der für die Kamera verantwortlich ist, bespricht der Regisseur die nächste Einstellung.

Das Produktionsteam der Serie: Muss die Geschichte des Zusammenbruchs der DDR neu geschrieben werden? Eine mögliche und nicht ganz ernst gemeinte Antwort darauf gibt "Sedwitz" ab dem 3. September um 23:30 Uhr im Ersten und vorab online hier bei DasErste.de.