Vierte Staffel von "Weissensee": So geht es weiter

20.04.2017

Michael Wiesweg (Kamera), Marc Müller-Kaldenberg (Produzent), Jördis Triebel (Rolle "Petra Zeiler"), Jörg Hartmann (Rolle "Falk Kupfer"), Friedemann Fromm (Autor und Regisseur) und Uwe Kockisch (Rolle "Hans Kupfer")
Von links: Michael Wiesweg (Kamera), Marc Müller-Kaldenberg (Produzent), Jördis Triebel (Rolle "Petra Zeiler"), Jörg Hartmann (Rolle "Falk Kupfer"), Friedemann Fromm (Autor und Regisseur) und Uwe Kockisch (Rolle "Hans Kupfer")

Die Dreharbeiten zu sechs neuen Folgen der von Ziegler Film für Das Erste produzierten preisgekrönten Serie "Weissensee" haben begonnen. Als erste horizontal erzählte deutsch-deutsche Serie begeisterte "Weissensee" Kritiker und Zuschauer gleichermaßen.

Die neuen Folgen setzen kurz nach der letzten Staffel an: Die ungeheure Dynamik der Ereignisse des Jahres 1990 in der DDR fordert jeden Einzelnen der Familie Kupfer heraus. Fragen von Schuld und Sühne und wie Täter und Opfer in Zukunft zusammenleben, kann keiner von ihnen ausweichen.

Die Besetzung der vierten Staffel

Unter der Regie und nach den Drehbüchern von Emmy-Preisträger Friedemann Fromm spielen wieder Florian Lukas, Jörg Hartmann, Uwe Kockisch, Ruth Reinecke, Anna Loos, Lisa Wagner, Claudia Mehnert, Stephan Grossmann, Hansjürgen Hürrig, Ferdinand Lehmann und Saskia-Sophie Rosendahl.

Neu dabei sind Jördis Triebel und Florian Stetter. Gedreht wird voraussichtlich bis 26. Juli 2017 in Berlin und Umgebung.

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen:

»'Weissensee' erzählt Zeitgeschichte mit Sachverstand und Emotion. Das Ende der DDR war nicht das Ende von Biografien. Ich bin gespannt, wie die Charaktere sich aus den Verhältnissen der DDR in die neue Zeit fortbewegen und wie sie mit ihrer Vergangenheit umgehen. Verdrängen, verleugnen oder einen offenen Umgang finden? Es ging ja nicht um Abrechnung, sondern um Auseinandersetzung und darum, Verantwortung für Unrecht festzumachen. Und das ist etwas, das bis heute aktuell ist.«

Inhalt der vierten Staffel von "Weissensee":

Im Frühjahr 1990 herrscht in der DDR größte Euphorie, aber auch extreme Unsicherheit: Die Karten werden neu gemischt. Jeder kämpft auf seine Weise für einen Platz in einem sich neu formierenden Land.

Auch und gerade die Mitglieder der Familie Kupfer müssen sich nach dem Zusammenbruch des DDR-Systems, neu positionieren: Falk Kupfer (Jörg Hartmann), der nach einer Schussverletzung im Rollstuhl sitzt, weiß unter einer falschen Identität sein Stasi-Wissen gewinnbringend für einen West-Konzern einzusetzen.

Martin Kupfer (Florian Lukas), der endlich seine Tochter Anna (Ziva-Marie Faske) gefunden hat, kämpft um den Erhalt seines Möbelbetriebs – und die Zukunft hunderter Mitarbeiter. Seine Freundin Katja (Lisa Wagner) kommt als Journalistin zwielichtigen Geschäften von alten und neuen Seilschaften auf die Spur.

Vera (Anna Loos) steigt nach der frustrierenden Wahlniederlage der Bürgerbewegung bei der Treuhand ein. Sie will dem Ausverkauf des Ostens nicht tatenlos zusehen. Für Marlene Kupfer (Ruth Reinecke) zählt dagegen vor allem die finanzielle Absicherung der eigenen Familie.

Gemeinsam mit dem ehemaligen Stasi-Generalleutnant Gaucke (Hansjürgen Hürrig) bringt sie SED-Vermögen in Sicherheit. Auf die Unterstützung von Hans Kupfer (Uwe Kockisch) kann sie dabei nicht zählen. Er will Schuld und Verstrickungen konsequent offenlegen und macht sich damit nicht nur in der eigenen Familie viele Feinde. Doch dann tauchen Dokumente auf, die ihn stark belasten. Mit Hilfe von Dunja Hausmann könnte er seine Unschuld beweisen. Aber Dunja Hausmann scheint spurlos verschwunden zu sein ...

"Weissensee" ist eine Produktion der Ziegler Film im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm. Produzenten sind Marc Müller-Kaldenberg und Regina Ziegler. Die Redaktion liegt bei Wolfgang Voigt und Johanna Kraus (MDR). Executive Producer ist Jana Brandt (MDR). Die Drehbücher stammen von Friedemann Fromm, der auch Regie führt. Für die Kamera ist Michael Wiesweg verantwortlich.

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