[W] wie Wissen: Sendetermine

Ein Datum eines Kalenderblatts
Samstag ist [W] wie Wissen-Tag | Bild: imago stock&people

12. Februar: Unser geheimnisvoller 6. Sinn

Beim Gehen müssen wir nicht ständig auf unsere Füße starren, wir wissen genau, wie viel Kraft es zum Heben eines Glases braucht, und auch im Dunkeln verlieren wir nicht das Gleichgewicht – all dies verdanken wir unserem sechsten Sinn: der "Propriozeption", der Eigenwahrnehmung des Körpers. Unser sechster Sinn arbeitet ständig und von uns unbemerkt. Im Alltag ist er unverzichtbar. Es gibt aber Fälle, in denen Menschen diesen wichtigen Körpersinn verlieren. Sie können zwar ihre Muskeln noch aktivieren. Doch selbst alltägliche Handgriffe fallen schwer, weil die Stellung der Hand ständig mit den Augen kontrolliert werden muss. [W] wie Wissen zeigt, was hinter unserem geheimnisvollen sechsten Sinn steckt und warum er uns erst dann auffällt, wenn er nicht mehr da ist. Die Themen:

  • Propriozeption: Zu solchen Höchstleistungen befähigt uns der sechste Sinn
  • Eigenwahrnehmung des Körpers: So entwickelt sie sich im Menschen
  • Verlust des sechsten Sinns: Wenn alltägliche Bewegungen zum Problem werden
  • Training: So stärken wir den sechsten Sinn

19. Februar: Was uns zusammenhält: Wunderwerk Knochen

Mehr als 200 Knochen zählt unser Skelett – vom Schädel bis zu den Zehen. Sie sind hart und doch elastisch: Knochen machen unseren Körper stark und unsere Bewegungen geschmeidig. Und sie erfüllen noch weit mehr Funktionen: von der Kalziumeinlagerung bis hin zur Blutbildung. Doch was tun, wenn unsere Knochen nicht in Form sind, sie brechen oder unsere Wirbelsäule verkrümmt ist? [W] wie Wissen zeigt, was unsere Knochen alles leisten, welche neuen Therapieansätze es bei Defekten gibt und was Fachleute aus Knochen ablesen können. Die Themen:

  • Wunderwerk Knochen Sie werden ständig umgebaut, schützen Organe, bilden Blutzellen und brauchen dringend Bewegung
  • Skoliose – Wie bei Wirbelsäulenverkrümmung ein Leben ohne Korsett oder Versteifung möglich wird
  • Wenn Knochen brechen – Wie komplexe Brüche behandelt werden können
  • Spurensuche – Wie Knochen helfen, einen Steinzeit-Krimi zu lösen

5. März: Warum die mentale Belastung für uns steigt – Folge 1

Stress – den haben wir doch alle irgendwie. Aber dauerhafter oder extremer Stress ist gefährlich: Jeder sechste Mensch in Europa leidet nach einer Studie der OECD an einer psychischen Erkrankung und ein Großteil dieser Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen, hängen mit Stress und einer negativen Stressbewältigung zusammen.

Aber leider leben wir nun mal in einer stressigen Zeit: Corona-Pandemie, Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit. Kein Wunder, dass viele von uns gerade am Anschlag sind. Host Frank Seibert will herausfinden, ab wann Stress uns krank macht und wie wir uns dagegen wehren können. Seit Jahren trifft Frank Seibert für das funk-Format "Die Frage" Menschen in Krisensituationen, Menschen die an ihre Grenzen gehen und Menschen mit psychischen Problemen. Für "beta stories" startet er eine Recherchereise in die Labore von Stressforschern, sucht nach neuen Ansätzen in der Therapie und nach Ideen, wie er sein eigenes Stresslevel senken kann.

Und er schaut sich einen Stressfaktor an, den wir alle nur zu gut kennen: unser Handy. Genauer gesagt: Social Media. Wie stark ist der Zusammenhang zwischen Social Media und psychischer Gesundheit wirklich? Dazu trifft er unter anderem die Influencerin Valentina Vapaux, die in ihrem kürzlich erschienenen Buch "Generation Z" und auf Social Media sehr offen über ihre eigene mentale Gesundheit spricht und schreibt.

Außerdem trifft Frank Seibert den Stressforscher Mathias V. Schmidt vom Max-Planck-Institut, der ihm unser körpereigenes Stresssystem erklärt und zeigt, was zu viel Stress mit unserem Sozialverhalten macht. In Bonn forscht der Molekularbiologe Nils Gassen daran, wie wir unseren körpereigenen Anti-Stress-Mechanismus steigern können. Eine Möglichkeit: Fasten, um einen Recyclingprozess auf Zellebene anzuregen. Für Host Frank Seibert heißt das: keine feste Nahrung, sondern sieben Tage lang nur Säfte und Brühe. Wie wird das seine messbaren Stress-Indikatoren verändern?

Ein Film mit Frank Seibert, von Verena Fiebiger und Jasmin Körber.

Diese Doku ist die erste Folge der dreiteiligen Mediatheks-Serie "beta stories: STRESS"

19. März: STRESS – Warum er manche besonders trifft – Folge 2

Wir leben in einer stressigen Zeit: Corona-Pandemie, Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit. Kein Wunder, dass viele von uns gerade am Anschlag sind - und immer mehr Menschen durch zu viel Stress sogar erkranken. Seit Jahren trifft Frank Seibert für das funk-Format "Die Frage" Menschen in Krisensituationen, Menschen die an ihre Grenzen gehen und Menschen mit psychischen Problemen. Für "beta stories: STRESS" startet Frank Seibert eine Recherchereise in die Labore von Stressforschern und sucht nach Wegen, wie er sein persönliches Stresslevel senken kann.

In der zweiten Folge von "STRESS" geht Frank Seibert außerdem einem äußeren Stressfaktor nach, der erst seit Kurzem genauer untersucht wird: Diskriminierung. 60 Prozent der Menschen sind davon in Deutschland betroffen. Nicht alle werden krank, aber im Schnitt leiden Diskriminierte dreimal so häufig an Depressionen, Ängsten und Burnout.

Host Frank Seibert spricht mit der Psychiaterin Prof. Meryam Schouler-Ocak von der Charité, mit der auf Diskriminierung spezialisierten Psychologin Stephanie Cuff-Schöttle, der Empowerment-Trainerin Mariela Georg - und einer Betroffenen: Toni Zumach ist Schwarz und nimmt Frank Seibert mit auf ihren Schulweg. Denn ihre Schulzeit war voller rassistischer Anfeindungen, in der Folge entwickelte sie Ängste, bekam mit zwölf chronisch Migräne und einen Waschzwang. In 15 Jahren Therapie war Rassismus kein Thema. Kann ihr ein speziell darauf ausgerichtetes Coaching helfen?

Ein Film mit Frank Seibert, von Verena Fiebiger, Julia Fritzsche und Jasmin Körber.

Diese Doku ist die zweite Folge der dreiteiligen Mediatheks-Serie "beta stories: STRESS"

26. März: STRESS – Was wirklich gegen Stress hilft – Folge 3

Corona-Pandemie, Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit. Viele von uns macht der allgegenwärtige Stress nervös und schlecht gelaunt. Und immer mehr werden dadurch sogar richtig krank. Wenn Menschen über den "normalen" Stress hinaus auch noch diskriminiert werden - zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung oder Hautfarbe, nimmt das Risiko für eine Depression oder Angststörung sogar noch mal deutlich zu. 

In der dritten Folge von "STRESS" begleitet Host Frank Seibert die von Diskriminierung betroffene Toni Zumach zu einem Workshop und versucht herauszufinden, warum Diskriminierung als Stressfaktor bisher kaum untersucht wurde und oft entsprechend ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten fehlen.

Außerdem schaut sich Frank Seibert an, wie Technik uns beim Kampf gegen den Stress unterstützen könnte. Dazu reist er nach Münster, wo Prof. Tim Hahn an der Universität eine Künstliche Intelligenz trainiert. Sie soll in Zukunft unter anderem anhand von via Smartphone verschickten Sprachnachrichten erkennen, wann Stress für uns gefährlich wird – und so bei der Prävention von psychischen Erkrankungen helfen.

Und mit Dr. Susanne Karch, einer Expertin für Neurofeedback der Ludwig-Maximilians-UniversitätMünchen, checkt Frank Seibert, was hinter den Versprechungen von "Meditations-Stirnbändern" steckt: Angeblich sollen sie Hirnströme auslesen können und dadurch bei der Entspannung unterstützen. Funktioniert das wirklich? Und welche Tipps zur Stressreduktion haben Frank Seibert bei seinen monatelangen Recherchen selbst am meisten geholfen?

Ein Film mit Frank Seibert, von Verena Fiebiger, Julia Fritzsche und Jasmin Körber.

Diese Doku ist die dritte Folge der dreiteiligen Mediatheks-Serie "beta stories: STRESS"