[W] wie Wissen: Sendetermine

Ein Datum eines Kalenderblatts
Samstag ist [W] wie Wissen-Tag | Bild: imago stock&people

7. August: Staub – Im Kosmos der Kleinstpartikel

Staub ist allgegenwärtig. Der Kampf, den wir alle gegen ihn führen, ist völlig aussichtslos. Gerade erst weggewischt, liegt wenig später da schon wieder diese graue Schicht auf allen Oberflächen oder ballt sich in Ecken zu Wollmäusen zusammen. Woraus besteht Staub eigentlich, wo kommt er her? Wer dieser Frage nachgeht, der entdeckt einen faszinierenden Mikrokosmos nicht nur direkt vor und in der eigenen Nase. Denn wenn Partikel eine bestimmte Größe unterschreiten, zeigen sie ganz besondere Eigenschaften. Staubpartikel schweben und können so über große Entfernungen transportiert werden. Es gibt keine natürlichen Orte ohne Staub. Er kommt überall hin, durch die kleinsten Ritzen, selbst in unseren Körper – als Ultrafeinstaub über unsere Lunge. Und er kommt von überall her: von Menschen wie von Pflanzen, aus Abgasen und Abrieben, aus der Sahara ebenso wie aus dem Sonnensystem. Staub nervt und ist zugleich nützlich, er ist Anfang und Ende von allem.

Die Themen:
Mysterium Staub – Der Mix aus kleinen und kleinsten Partikeln ist so alltäglich wie rätselhaft. Ein Blick in den faszinierenden Mikrokosmos, seine Strukturen und dessen Erforschung.
Hausstaub – Kaum weggewischt, schon ist er wieder da. Was sind seine offenbar nie versiegenden Quellen, und welche Risiken birgt Hausstaub für unsere Gesundheit?
Risikofaktor Feinstaub – Wir atmen ihn ständig ein. Je winziger seine Partikel, desto gefährlicher können sie uns werden. Woher kommt Feinstaub und was richtet er in unserem Körper an?
Sternenstaub – Mitten im irdischen Staub und Dreck finden sich auch winzige Zeugen aus dem All: Mikrometeoriten sehen nicht nur fantastisch aus, sie helfen auch, die Entstehung unseres Sonnensystems zu erforschen.

14. August: Höhlen – Expedition in die Unterwelt

Höhlen üben auf uns Menschen seit jeher eine große Faszination aus: Als Kultstätte, zum Schutz vor Kriegen und Umwelteinflüssen – oder als Wohnraum. Manche sind eng und gefährlich. Andere riesig, mit spektakulärem Innenleben. Wie die größte Eishöhle der Welt in Österreich: Ein gewaltiges Naturspektakel, Touristenattraktion und Forschungsobjekt gleichermaßen. Andere Höhlen dagegen sind noch weitgehend unerforscht und können für ihre Entdecker auch zur tödlichen Falle werden. Um das zu verhindern, trainieren Höhlenretter regelmäßig die Bergung von Verletzten aus der Tiefe. [W] wie Wissen taucht ab, in einen faszinierenden Lebensraum mit seiner eigenen Tierwelt und bringt Licht ins Dunkel einiger Höhlen.  

Die Themen:
- Frostig – Eisgiganten und Klimaforschung in der größten Eishöhle der Welt
-
Höhlenforscher – von Süßwasserpolypen und andern Kuriositäten
-
Letzte Hoffnung – Höhlenretter am Limit
-
Wohnhöhle – Zimmer, Küche, Bad in vulkanischem Tuffgestein

21. August: Mehr Respekt für die Kuh!

Milch ist nicht gleich Milch! Sie kann fruchtig schmecken, sogar eine Himbeernote haben, oder ein bisschen nussig und an Mandeln erinnern, je nachdem was die Milchkuh gefressen hat, sagt der niederländische Milchfeinschmecker Bas de Groot. Milch von Kühen in Weidehaltung hat deutlich mehr Aromen - das bestätigen auch Wissenschaftler. Doch die meisten Milchkühe in Deutschland werden im Stall gehalten. Sie sind auf hohe Milchleistung gezüchtet und stehen unter Dauerstress. Der Stall ist ihnen zu warm, bei zehn Grad fühlen sie sich am wohlsten. Und: Kühe schließen untereinander Freundschaften und haben eine differenzierte Rangordnung. Doch im Stall wird das Sozialgefüge der Herde immer wieder gestört, etwa wenn Tiere umgestellt werden, um die Fütterung zu erleichtern. [W] wie Wissen fragt, wie sich die Haltung für mehr Tierwohl ändern muss und wie sie klimafreundlicher werden kann.

Die Themen:
- Milch-Sommelier: Milch ist nicht gleich Milch - was den Geschmack beeinflusst.
- Von wegen "blöde Kuh": Forschung für mehr Tierwohl – eine Frage der Haltung
- Weniger Treibhausgase: Wie geht eine klimafreundlichere Rinderhaltung?
- Mission Natur- und Umweltschutz: Wasserbüffel und andere robuste Rinderrassen im Einsatz  

28. August: Aufstieg der Drohnen - Helfer, Stalker oder Waffe?

Drohnen werden ständig leistungsfähiger. Das bietet viele Möglichkeiten für Wissenschaft und Wirtschaft, aber ebenso für Kriminelle und Kriegstreiber. Schon heute gehen die unbemannten Flugobjekte vielen Menschen auf die Nerven. Sie reagieren ablehnend bis aggressiv, wenn sie von einer Hobbydrohne mit Kamerafunktion gestalkt werden. [W] wie Wissen zeigt, was erlaubt ist, was nicht und welche Entwicklungen sich abzeichnen. Werden uns in ein paar Jahren Paketdrohnen umschwirren und Flugtaxis über unsere Köpfe hinweg brummen? Welche Gefahr droht von bewaffneten Drohnen? Visionen von KI-gesteuerten Drohnengeschwadern könnten schon bald Realität werden.

Die Themen:
- Kampf um den Luftraum: Paket- und Personendrohnen im Anflug
- Freizeitdrohnen:
Fliegende Stalker                                                                         
- Drohnen in Wissenschaft und Umweltschutz: [W] wie Wissen zeigt einige spektakuläre Beispiele           

4. September: Ahnenforschung - was Stammbäume uns verraten

Wer waren meine Ururgroßeltern, wo lebten sie und was haben sie gemacht? Diese Fragen stellen sich immer mehr Menschen. Sie wollen wissen, wo sie herkommen und begeben sich auf die Suche nach ihren Ahnen. Doch wie und wie weit lassen sich unsere Stammbäume und Familiengeschichten überhaupt rekonstruieren? Dank Digitalisierung, genealogischen Datenbanken und DNA-Analyse gibt es inzwischen weit mehr Möglichkeiten als der Blick in die Kirchenbücher wie bei der klassischen Ahnenforschung. Und diese lassen nicht nur tief in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft blicken. [W] wie Wissen zeigt, welches Potenzial in der Ahnenforschung steckt.

Die Themen:
- Klassische Ahnenforschung auf der Suche nach familiären Wurzeln
-
Ahnenforschung mit DNA-Test auf der Suche nach Genen
- Der älteste Stammbaum auf der Suche nach prähistorischen Vorfahren
- Der Corona-Stammbaum auf der Suche nach Viren