Daniel Harrichs Recherchen über "illegale Waffenexporte" geben Anstoß für Aktuelle Stunde im Bundestag

23.09.2015

Alex Stengele (Heiner Lauterbach) hat Peter Zierler (Hanno Koffler) mit nach Mexiko genommen, damit der ausgezeichnete Schütze die Qualitäten des deutschen Sturmgewehrs präsentiert und damit die potentiellen Käufer überzeugt
Szene aus "Meister des Todes" | Bild: SWR / Diwa Film

Der Bundestag hat sich heute auf Antrag der Fraktion Die Linke in einer Aktuellen Stunde mit der Verwicklung der Genehmigungsbehörden in illegale Waffengeschäfte von Heckler & Koch befasst. Anstoß für die Diskussion gaben aktuelle Recherchen des Filmemachers Daniel Harrich.

Themenabend im Ersten

Inspiriert von den Ergebnissen seiner Recherchen erzählt Daniel Harrich in seinem Politthriller "Meister des Todes" (SWR/ARD Degeto/BR) von illegalen Waffenexporten deutscher Unternehmen nach Mexiko. Das Erste zeigt den Film heute um 20:25 Uhr im Rahmen eines Themenabends.

In der SWR/BR-Dokumentation "Tödliche Exporte – Wie das G36 nach Mexiko kam", die im Anschluss an den Spielfilm gezeigt wird, geht Daniel Harrich der Frage nach, ob Ausfuhrkontrolleure bewusst warnende Berichte ignorierten, um ein Exportgeschäft nicht zu behindern. Die Dokumentation zeigt die Einflussnahme von Heckler & Koch auf die Politik, um bestehende Auflagen zu umgehen.

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