Themenschwerpunkt "Flüchtlinge – Deutschland schaut hin!"

24.09.2015

Am 24. September 2015 um 20:15 Uhr widmet sich Das Erste erneut in einer 90-minütigen Sondersendung der Flüchtlingsproblematik.

Am 24. September 2015 findet der Flüchtlingsgipfel des Bundes und der Länder statt. Es müssen wichtige und schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden, die die gesamte Bevölkerung betreffen und das Schicksal von Tausenden auf der Flucht beeinflussen, wenn nicht sogar entscheiden.

Fluchtziel Deutschland – Schaffen wir den Kraftakt? (BR)

Do, 24.09. | 20:15 Uhr

Moderation: Sigmund Gottlieb

Ein Polizist begleitet am 8. September am Bahnhof in Schönefeld (Brandenburg) Flüchtlinge zum Bus, der sie weitertransportieren soll.
Flüchtlinge in Deutschland | Bild: dpa

Wie soll es in Deutschland mit den vielen Menschen weitergehen, die sich Hilfe und eine Heimat erhoffen? Werden es 800.000, eine Million oder mehr werden? Wie sieht die aktuelle Lage am Tag des Gipfels aus, wie viele neue Flüchtlinge sind an- und wo sind sie untergekommen? Es gibt momentan viele ehrenamtliche Helfer in Deutschland, doch das kann keine Dauerlösung sein. Pläne für eine grundsätzliche und stabile Integration müssen von der Politik entworfen und vor allem auch schnell umgesetzt werden. Und wie geht man mit den Ängsten der Bevölkerung um? Was davon ist berechtigt, was nicht?

Letztendlich wird der Flüchtlingsstrom nach Europa erst beendet sein, wenn Frieden in Syrien herrscht. Doch dieses Ziel ist in weiter Ferne. Die Weltgemeinschaft ist hier gefordert.

In der Sendung werden sich Vertreter der Bundesregierung im Gespräch zu den Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels äußern.

Redaktion: Brigitte Abold, Stephan Keicher, Verena Nierle, Matthias Ott (BR)

Der Marsch

Fr, 25.09. | 00:20 Uhr

Die flüchtenden Afrikaner setzen in kleinen Nussschalen an die spanische Küste über. Statt eines Zaunes mit Stacheldraht treffen sie hier auf schwerbewaffnete Soldaten.
Szene aus "Der Marsch" | Bild: NDR/BBC / Behm

In der Nacht auf Freitag zeigt Das Erste den Film "Der Marsch". Das, was uns heute in Europa bewegt, war bereits vor 25 Jahren als beklemmendes Zukunfts-Szenario im Deutschen Fernsehen zu sehen: Die fiktive BBC-Produktion "The March/Der Marsch" von David Wheatley erzählt die Geschichte einer Gruppe hungernder Afrikaner, die auf der Flucht vor den ökonomischen und ökologischen Katastrophen in ihrem Heimatland nach Europa aufbricht.

Programmdirektor Volker Herres zur Berichterstattung über die dramatische Lage der Flüchtlinge:

»Das Erste hat diesem wohl wichtigsten politischen Thema seit der Wiedervereinigung großen Raum in der Berichterstattung eingeräumt. In zahlreichen Regelsendungen, Magazinen und Reportagen wurde die Situation der Flüchtlinge beleuchtet.

Mit unserer Berichterstattung – die aktuellen Nachrichtensendungen nicht mit eingerechnet – haben wir 32 Millionen Bundesbürger erreicht: 32 Millionen Menschen, die damit auch unter dem Stichwort 'Hilfe für Flüchtlinge' den Spendenaufruf  gesehen haben, den Das Erste seit Ende August zeigt. Und viele sind ihm gefolgt. Deutschland schaut hin!«

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