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Sportschau Thema: Ein Jahr Corona-Kick – Wie ein Virus den Fußball verändert

Wie ein Virus den Fußball verändert

Geisterspiele sind im deutschen Fußball mittlerweile Normalität.
Geisterspiele sind im deutschen Fußball mittlerweile Normalität. | Bild: picture alliance/augenklick/Jürgen Fromme/firo

Es ist bald genau ein Jahr her, dass auch die Fußball-Bundesliga von der Corona-Pandemie erschüttert wurde. Im März 2020 kam es zur ersten Unterbrechung des Fußballbetriebs seit dem Zweiten Weltkrieg. Beim ersten Lockdown war die Angst groß, dass einige Clubs diese Krise nicht überleben werden. Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), malte ein düsteres Szenario. Er sprach davon, dass "viele Vereine in akuter Gefahr" seien. Ohne Geisterspiele werde es in Zukunft "keine 20 Profi-Clubs mehr geben". Sie seien die einzige Möglichkeit, "die Bundesliga am Leben zu erhalten".

Geisterspiele sind die neue Normalität

Mittlerweile sind Geisterspiele zur neuen Normalität geworden. Die Liga hatte mit Demut um sie geworben und angekündigt, offen für Reformen des Profifußballs zu sein: Er sollte finanziell gesünder werden und sich mit der verbreiteten Kritik auseinandersetzen, abgehoben zu sein und zu wenig auf die Interessen der Fans zu achten. Doch was ist ein Jahr später hiervon tatsächlich geblieben? Und vor allem: Wie hat Corona den Fußball verändert?

Zu Gast bei "Sportschau Thema" am Dienstag, 2. März 2021, ab 23:15 Uhr im Ersten sind Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, Martin Kind, erfolgreicher Unternehmer und Geschäftsführer von Hannover 96, Hajo Sommers, Präsident von Rot-Weiß Oberhausen und Theaterleiter, sowie die Fanvertreterin Anna-Maria Hass, die auch Mitglied der DFL-Taskforce "Zukunft Profifußball" gewesen ist. Mit ihnen wird Moderatorin Jessy Wellmer darüber sprechen, welche Lehren der Fußball in den vergangenen zwölf Monaten gezogen hat, welche Reformen nicht nur versprochen, sondern tatsächlich umgesetzt werden sollen und wie groß die Herausforderung ist, die Fans wieder in die Stadien zu holen.