Die Schauspieler über ihre Rollen

Jan Josef Liefers über seine Rolle des Baron Münchhausen und den Film

»Unser Münchhausen ist eine Verbeugung vor der unbändigen Fantasie, vor dem Kind in uns allen. Und er ist ein Dankeschön an alle Spinner und weltfremden Außenseiter, die vielleicht nicht mit der Realität klar kommen, aber trotzdem nicht an ihr scheitern, weil sie Träume für bare Münze nehmen und uns an das erinnern, was wir irgendwann in unserem Leben auch mal gerne sein wollten. Es war eine fantastische Reise, selbst für mich, der ich das Drehbuch vorher kannte. Es war mir eine Riesenfreude, diese Reise mit so inspirierenden Schauspielern gemacht zu haben, die viele Menschen schon aus anderen tollen Filmen kennen. Besonders möchte ich die Zwillinge Helen und Isabelle Ottmann erwähnen, die ich inzwischen ganz sicher auseinander halten kann, und die so ganz und gar in die Fantasiewelten des Barons und in ihre Rolle der Frieda eingetaucht sind, dass ich manchmal das Gefühl hatte, gar nicht wirklich zu arbeiten, sondern die Abenteuer des Barons wirklich mit ihnen zu erleben. Alle, die an diesem Film mitgearbeitet aben, die unsere Illusionen real werden lassen haben, waren mir eine enorme Hilfe beim Drehen des Films. Es war ein bisschen so, als hätten wir alle dieselbe Pille geschluckt.«

Katja Riemann über den Film und ihre Rolle als Zarin Katharina

»Katharina die Große spielen zu dürfen, das kommt voluminös daher, so wie die Kleider, die sie trug. Dass wir uns in einem Märchen befinden mit Münchhausen, darf man natürlich nicht vergessen ... auch wenn ich mich schlau gelesen habe, was die historische Gestalt angeht. Die Kleider, das Schloss, die Ausstattung, die Haare waren die halbe Miete der Figur und ein großes Vergnügen. (Gottseidank gab es im Schloss in Ludwigsburg eine Behindertentoilette, die mir und meinem Reifrock Zugang ermöglichte.) Dass das Schloss nicht geheizt werden durfte im Februar, war die Herausforderung. Und mit Jan Josef Liefers als Münchhausen einen Gleichgesinnten an der Seite zu haben, der ebenso Lust hat an spielerischen Unsinnigkeiten, und mit Andreas Linke einen Regisseur, der uns das gestattet, war eine Freude.«

Jessica Schwarz über ihre Rolle der Constanze von Hellberg

»Constanze ist eine mutige und selbstbewusst Frau. Sie lebt alleine und verarmt und ist zu stolz, sich von anderen etwas sagen zu lassen. Sie geht unerschrocken ihren eigenen Weg und begegnet, ohne es erst einmal zu wollen, ihrer großen Liebe. Eine so moderne Frau in der damaligen Zeit zu spielen, hat mir unglaublichen Spaß gemacht. Mit dieser Rolle habe ich mir zudem noch den Traum erfüllt, endlich auch mal im Film Reiten und Schießen zu dürfen.«

Tayfun Bademsoy über seine Rolle als "Der Sultan"

»Für einen Schauspieler gibt es nichts Besseres als einen bösen, lüsternen und machtgierigen Herrscher zu spielen – mit wunderbar pompösen Kostümen, in historischen Kulissen – und dazu noch mit tollen Kollegen und einem wunderbaren Team arbeiten zu können!«

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