Bye-bye, Steffen: Abschiedsinterview mit Christopher Reinhardt

Der Schauspieler über seinen Ausstieg, denkwürdige "Sturm"-Momente und den Satz "Franzi, es tut mir leid, ich war ein absoluter Vollidiot."

Steffen (Christopher Reinhardt) entschuldigt sich bei Franzi (Léa Wegmann).
Steffen entschuldigt sich bei Franzi. | Bild: ARD / Christof Arnold

"Er will geliebt werden und geht damit viel zu weit" – mit diesen Worten beschreibt Christopher Reinhardt seine Rolle Steffen Baumgartner, die er seit März 2020 am "Fürstenhof" verkörperte. Nach vielen Höhen und Tiefen, ist Steffens Beziehung zu seiner großen Liebe Franzi am Ende gescheitert. Obwohl er sich zunächst nicht dazu durchringen konnte, hat er ihr die gemeinsame Cidre Produktion "Spatzl" überlassen und die beiden sind im Guten auseinandergegangen. Wir haben mit Christopher Reinhardt anlässlich seines Ausstiegs gesprochen.

Erinnerst Du Dich noch an den Moment, als Du die Zusage für die Rolle des Steffen Baumgartners bekommen hast?

Ich war im Auto, um meine Oma abzuholen ­– da erreichte mich der Anruf und wir haben uns sehr gefreut! Leider ist sie kurz darauf verstorben.

Wie hast Du Deinen ersten Drehtag erlebt?

Die Stürmer sind schon lustige Leute. Ein eingespieltes Team, wo alles 'zack, zack' hintereinander funktioniert. Und die Charaktere sind super unterschiedlich, da muss man seinen Platz erstmal finden.

Wie hast Du Dich auf Deine Rolle als Steffen Baumgartner vorbereitet?

Durch nachdenken.

Gibt es einen Job am Set, den Du gerne mal für einen Tag ausprobieren würdest?

Ich habe schon sämtliche Jobs am Set gemacht. Vor der Kamera finde ich es aber immer noch am besten.

Gibt es einen Satz, den Du im vergangenen Jahr besonders oft sagen musstest?

"Franzi, es tut mir leid, ich war ein absoluter Vollidiot."

Was war das Verrückteste, das Dir am Set passiert ist?

Da muss ich erstmal meine Liste rausholen ... Hmm? Spaß! Jeder Tag ist verrückt. Es waren oft die Kleinigkeiten, die einfach immer passiert sind.

Was vermisst Du am "Sturm" am meisten?

Das regelmäßige Drehen hat mir schon sehr viel Spaß gemacht.

Nach den Erfahrungen am Set vom "Sturm", wo möchtest Du schauspielerisch noch hin? Wo siehst Du Dich in ein paar Jahren?

Naja, angesichts der aktuellen Situation ist mein Gewerk beschränkt. Das wirft einiges über den Haufen. Auf Kino hätte ich dauerhaft schon Lust. Allerdings ... naja, dann sehr gerne eine Netflix-Serie :-)

Das Interview führte Veronika Kolbeck für DasErste.de

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