[W] wie Wissen: Sendetermine

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30. Juli: Rindfleisch – Genuss mit Gewissensbissen?

Das Steak auf dem Grill gehört für viele zu den Highlights des Sommers. Doch lässt sich der Genuss von Rindfleisch mit einem guten ökologischen Gewissen vereinbaren? Schließlich verbraucht schon die Produktion enorme Ressourcen: Anbauflächen für Futterpflanzen, Wasser, Energie. Und der Methanausstoß der Rindviecher befördert mit jedem Rülpser oder Pups den Klimawandel. Wie viel Rindfleisch verträgt unsere Umwelt?

13. August: Wie geht’s unserem Freund, dem Baum?

Bäume und Wälder brauchen unsere Hilfe – Schadstoffe und Klimawandel machen ihnen zu schaffen. Wagemutige Kletterer wollen helfen: In schwindelerregender Höhe pflücken sie Baumsamen. Damit sollen unsere Wälder hochgepäppelt werden. Ein Viertel aller Waldbäume wird inzwischen von Menschen gepflanzt  - und dafür braucht es reichlich Saatgut. Möglichst von Arten, die mit dem Klimawandel gut klar kommen. [W] wie Wissen zeigt, wie man an die begehrten Früchte kommt und welche Unterstützung Bäume und Wälder noch gebrauchen können.

3. September: Natur in Not – das leise Artensterben

"Schmetterlinge gibt es nicht mehr", beklagte in den 1980er-Jahren ein Schlager. Jetzt, 30 Jahre später, scheint diese Horrorvision durchaus nicht mehr abwegig. Nicht nur die Falter, auch andere Insektenarten zeigen merkliche Populationsrückgänge. Ebenso Amphibien, Nager oder Vögel. Hauptverursacher der Misere: der Mensch, der bewusst oder unbewusst Lebensräume der Tiere verkleinert und zerstört. [W] wie Wissen macht sich auf die Suche nach Ursachen und möglichen Auswegen.

24. September: Gesundheit für alle – aber wie?

Obst und Gemüse statt Currywurst, viel Sport, nicht Rauchen und Trinken: Im Prinzip wissen wir ja, wie wir gesünder leben können. Viel zu wenige aber schaffen es, sich daran zu halten. Wie kann man mehr Menschen dazu bringen, gesund zu leben? Das ist das Aufgabengebiet von Public Health, früher Volksgesundheit genannt. Während sich der Staat früher auf Verbote gesetzliche Regelungen setzte, vertraut er heute mehr auf Aufklärung, Anreize und die Förderung der Prävention. [W] wie Wissen zeigt, was der Staat tun kann, darf und muss – und welche Maßnahmen am meisten Erfolg versprechen.