[W] wie Wissen: Sendetermine

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21. Januar: Zu hell, zu grell? Das richtige Licht

Wir leben in einer hell beleuchteten Welt, die nie richtig dunkel wird. Aber oft sind wir durch falsches Licht irritiert. Grell leuchtende LED Scheinwerfer entgegenkommender Autos, dazu eine matte Straßenbeleuchtung – nachts sind wir abwechselnd geblendet oder sehen nicht genug. [W] wie Wissen reist nach Eindhoven in Holland, wo die intelligente Straße der Zukunft entwickelt wird, mit einer dynamischen Beleuchtung und mit neuer Farbtechnik.
Und zuhause?  LEDs, Halogen, Energiesparlampen – wie wirken diese Leuchtmittel im Haus, und was lösen sie für Gefühle aus? 
Unsere beleuchtete Welt hat massive Auswirkungen auf die Natur.  [W] wie Wissen begleitet Forscher zum dunkelsten Ort Deutschlands, dem Stechlinsee in Brandenburg. In einem einzigartigen Wasserlabor untersuchen Wissenschaftler, was mit Fischen, Kleinstlebewesen und Algen passiert, wenn der Mensch die Nacht stiehlt.

28. Januar: Ich sehe was, was du nicht siehst! 

Wenn Auge und Gehirn perfekt zusammenarbeiten, können wir uns ein Bild unserer Umwelt machen – was unser Sehapparat leistet, das kann kein elektronisches Gerät!  [W] wie Wissen geht der Frage nach, wie das Auge arbeitet und was es so erstaunlich macht – und warum die Sehkraft im Alter schlechter wird.  Denn dann ist  die Linse weniger flexibel, der Pupillendurchmesser nimmt ab, ebenso wie die maximale Öffnungsweite des Auges.  Was können wir tun, um unsere Sehkraft dennoch zu erhalten? Haben alle Babys wirklich blaue Augen – und wann und warum ändert sich die Augenfarbe?  Die Melanozyten, die den Augenfarbstoff produzieren, spielen hier die entscheidende Rolle.  [W] wie Wissen schaut Babys tief in die Augen.
Die Anzahl kurzsichtiger Kinder nimmt weltweit zu. Das liegt hauptsächlich an der Lebensweise:  Kinder sind weniger draußen bei Tageslicht unterwegs und sitzen mehr vor elektronischen Geräten. [W] wie Wissen fragt Experten, wie Kinder und Jugendliche vorbeugen können. 
Wie sehen eigentlich Tiere? [W] wie Wissen schaut mal bei den Champions unter den Tieren vorbei. 

11. Februar: Alle Jahre wieder – die Grippe kehrt zurück

Die jährliche Grippewelle kommt – so wie in jedem Jahr.  Dabei ist sienicht zu verwechseln mit einer Erkältung.  Die Grippe kann schwer krank machen – oder sogar tödlich enden. In der Saison 2013/2014 war sie relativ harmlos, aber fällt  die Grippewelle heftiger aus wie im letzten Winter, kann es bundesweit über 20.000 Tote geben.  Doch wie genau werden diese Zahlen erhoben?  [W] wie Wissen geht der Statistik auf den Grund.

Die Symptome einer Grippeerkrankung – plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen – können dramatisch sein. [W] wie Wissen geht der Frage nach, ab wann man mit Grippesymptomen ins Krankenhaus gehen sollte.

Die Grippe ist auch ein Kostenfaktor für die Wirtschaft. Was tun Unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu schützen und die Kosten durch Arbeitsausfall zu senken? Eine Impfung ist die wohl effektivste Lösung, hilft aber nicht immer.  Denn auch wer geimpft ist, kann an neuen Grippeviren erkranken. Dann helfen nur noch Medikamente, die die körpereigene Immunabwehr unterstützen, und die sind umstritten.  [W] wie Wissen berichtet,  was Forscher tun, um uns in Zukunft besser zu schützen.

Die saisonale Grippe wird von anderen Viren hervorgerufen als die Vogel- oder die Schweinegrippe. [W] wie Wissen ist unterwegs mit einem Tierarzt und klärt auf, wie gefährlich welches Virus für den Menschen ist. Könnten sie sich zu einem "Killervirus" verbinden? 

25. Februar: Katastrophe! Wenn die Erde bebt.

2016 war ein Katastrophenjahr für Italien. Eine ganze Serie von Erdbeben erschütterte Mittelitalien, fast 300 Tote waren zu beklagen.  Aber warum gerade hier?  [W] wie Wissen besucht die Erdbebengebiete und erkundet, warum gerade diese Region so stark gefährdet ist.  Das nächste Beben wird kommen – lässt sich vorhersagen, wo es das nächste Mal zuschlagen wird?  Und was kann man tun, um Gebäude sicherer zu machen? Derartigen Naturkatastrophen hat der Mensch wenig entgegenzusetzen. Oft wirken sie weit über die Grenzen der betroffenen Gebiete hinaus. Im Jahr 1815 löste ein Erdbeben in Indonesien den Ausbruch des Vulkans Tambora aus, bei dem weit über 100.000 Menschen starben. Der Staub in der Atmosphäre verursachte eine weltweite Klimakatastrophe. [W] wie Wissen geht der Frage nach, was ein solcher Ausbruch heute für die Menschheit bedeuten würde. 
Erdbeben oder Vulkanausbrüche vorhersagen und damit Menschenleben retten – ein Ziel vieler Forscher.   [W] wie Wissen zeigt, welche Vorboten untersucht und welche Daten gesammelt werden, um bessere Vorhersage möglich zu machen.
Gibt es vielleicht sogar Möglichkeiten, Erdbebenwellen abzuschwächen?  Eine kühne Vorstellung – die aber im Labor schon erste Erfolge feiert.  [W] wie Wissen besucht einen Forscher, der mit vertikalen Strukturen im Boden Erschütterungen beeinflussen kann.  Ein Modell zum Schutz gegen die Gewalt der Natur?