Exclusiv im Ersten: Vier investigative Reportagen ab 3. Juli 2017

Autorinnen und Autoren aus den Redaktionen der politischen Magazine recherchieren Missstände, analysieren Hintergründe und lassen betroffene Menschen zu Wort kommen. Das Erste zeigt die investigativen Reportagen von NDR, WDR, BR ab Montag, 3. Juli 2017.

Montag, 3. Juli 2017 | 22:00 Uhr

Die Rausschmeißer – Feuern um jeden Preis(NDR)

Preis Film von Jasmin Kofta und Willem Konrad

Arbeitgeber-Anwälte bieten die Kündigung von Unkündbaren an. Betriebsräte und andere unliebsame Mitarbeiter könne man angeblich ganz legal vor die Tür setzen, so ihr Angebot. Reporter Christoph Lütgert und sein Team schauen hinter die Kulissen einer verschwiegenen Branche.

Montag, 10. Juli 2017 | 22:10 Uhr

Keine Luft zum Atmen – Die Abgastricks von Industrie und Politik (WDR)

Film von Michael Houben

Menschen, die täglich mit Atemwegserkrankungen kämpfen, Autokonzerne, die mit zu hohen Schadstoffwerten tricksen, eine Politik, die jahrelang gezielt wegschaut: Der Film zeigt, wie auch nach dem VW-Abgasskandal immer noch gemogelt und jedes gesetzliche Hintertürchen ausgenutzt wird, um Dieselfahrzeuge verkaufen zu können. Immer deutlicher kommt heraus: Modelle fast aller großen Autokonzerne stoßen viel mehr Stickoxide aus als auf dem Prüfstand. Und ein Ende ist nicht absehbar: Gesundheitsschädliche Luft in den Städten wird einfach hingenommen. Warum unternimmt die deutsche Politik nichts gegen die Abgasbelastung? Wer ist verantwortlich für die schlechte Luft in Deutschlands Städten? Und geht die Politik bei Manipulation nun härter vor?

Montag, 24. Juli 2017 | 22:25 Uhr

Das zweite Leben – Die vergessenen Opfer von Terroranschlägen (BR)

Film von Anna Klühspies und Judith Gridl

Djerba, Istanbul, Paris und im letzten Jahr der Breitscheidplatz in Berlin: Schauplätze, an denen terroristische Anschläge viel Leid und Schmerz über Menschen gebracht haben. Über die Attentäter und die mutmaßlichen Hintergründe nach einer terroristischen Tat wird viel berichtet. Die Opfer und Hinterbliebenen werden allerdings ganz schnell wieder vergessen. Dabei müssen sie trotz aller körperlichen und seelischen Wunden einfach weitermachen, als wäre nichts gewesen, um im Beruf, in der Familie, im ganz normalen Alltag zu bestehen.

Die Reportage "Das zweite Leben" nimmt die Perspektive der Opfer ein: Wie meistert man das Leben nach dem Terror? Gibt es einen Weg zurück in den Alltag? Manche Überlebende und Angehörige verarbeiten die Tragödie alleine, andere finden in Selbsthilfegruppen Unterstützung und Halt. Die Recherchen der Autorinnen des ARD-Politmagazins "Report München" zeigen aber auch, was viele dieser Opfer von Terroranschlägen eint: die Enttäuschung über die mangelnde staatliche Unterstützung.

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