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Promis im Großstadtrevier

Carlo von Tiedemann: "Ich habe insgesamt schon drei Mal im Großstadtrevier mitgespielt – zuletzt als Gärtner vor zwei Jahren. Ich gucke die Serie aber auch sehr gerne und habe leider viel zu selten Zeit dazu. Ich mag die realistischen Handlungen, die Authentizität und natürlich die Bilder von Hamburg! Jan kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Ich denke, man kann sagen, dass wir uns mögen, ohne wirklich Freunde zu sein. Er ist das Herz vom Großstadtrevier und ich kann das verstehen. Er hat Ecken und Kanten, an denen man sich zwar stoßen, aber nicht weh tun kann. Er ist sowohl vor, als auch hinter der Kamera gerade heraus! Ich wünsche dem Großstadtrevier natürlich noch ganz viele Jahre! Und mir würde ich mal eine richtig große Rolle in einer Folge wünschen. Vielleicht als Philosoph über das Leben..."

Carlo von Tiedemann: "Ich habe insgesamt schon drei Mal im Großstadtrevier mitgespielt – zuletzt als Gärtner vor zwei Jahren. Ich gucke die Serie aber auch sehr gerne und habe leider viel zu selten Zeit dazu. Ich mag die realistischen Handlungen, die Authentizität und natürlich die Bilder von Hamburg! Jan kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Ich denke, man kann sagen, dass wir uns mögen, ohne wirklich Freunde zu sein. Er ist das Herz vom Großstadtrevier und ich kann das verstehen. Er hat Ecken und Kanten, an denen man sich zwar stoßen, aber nicht weh tun kann. Er ist sowohl vor, als auch hinter der Kamera gerade heraus! Ich wünsche dem Großstadtrevier natürlich noch ganz viele Jahre! Und mir würde ich mal eine richtig große Rolle in einer Folge wünschen. Vielleicht als Philosoph über das Leben..."

Bettina Tietjen: Die Moderatorin spielte 2015 in der Folge "Der zweite Mann" – eine Rolle, die ihr offensichtlich viel Spaß gemacht hat. "Mit dem Großstadtrevier verbinde ich Hamburger Charme, norddeutsche Spannung und natürlich meine unvergessene Flirtszene als Bäckereifachverkäuferin mit Jan Fedder. Ich wünsche dem Großstadtrevier, dass es noch lange unverzichtbare Anlaufstelle für kleine und große Gangster bleiben wird."

In der 30. Staffel zu sehen: Die Kölner Mundartband "BRINGS".

Truck Stop: Die Cowboys von der Waterkant können sich noch gut erinnern, wie vor 30 Jahren die Idee entstand, den Titelsong für das Großstadtrevier zu schreiben: "Wir haben bei einem Benefiz-Spiel der Kinderkrebshilfe mit der Uwe Seeler Elf Fußball gespielt und hinterher Musik gemacht. Der Stadion-Sprecher war damals Jürgen Roland und der kam in einer Pause an und sagte 'Jungs, wir basteln gerade an einer neuen Serie. Habt ihr nicht Lust, einen Titel zu machen?'." Klaus Dieter Eggert hat dann nach ein paar textlichen Vorgaben – Große Haie, kleine Fische, Großstadtrevier – den Song geschrieben. Insgesamt reichten die Jungs drei Versionen ein. Welche es geworden ist, dürfte nicht nur eingefleischten Fans bekannt sein. "Er wurde im Laufe der Zeit auch modifiziert und Begriffe wie Udel – eine hamburgische Bezeichnung für Polizist - gibt es heute gar nicht mehr." Im Laufe der Zeit wurden der Redaktion auch immer mal wieder andere Titel angeboten, aber Truck Stop weiß: "Wenn sie die Musik absetzen, sollten sie auch die Serie absetzen..." Als echte Fans schauen sie die Serie sehr gerne, nehmen sie sogar auf. "Sie ist leicht und gut und es sind Hamburg Bilder drin." Eine tolle Mischung. Die Band hatte übrigens zwei Gastauftritte in all den Jahren.

Reinhold Beckmann: Schon seit Jahren verbindet den Moderator eine gute Freundschaft mit Jan Fedder und der wünschte sich Reinhold Beckmann für einen Cameo-Auftritt in der Serie: "Ich wollte aber nicht einfach so ein Promi-Gesicht abgeben, das fand ich doof. Ich glaube, ich habe mir dann etwas Pomade ins Haar geschmiert und einen völlig Überdrehten gespielt, der sich über alles beschwert." Als Wutbürger lässt er so richtig Dampf ab – eine Rolle, die nicht viel mit dem privaten Reinhold Beckmann zu tun hat. Das Arbeiten empfand er sehr familiär und der Blick hinter die Kulissen war spannend. "Ich habe dann auch über die Privilegien von Jan einiges erfahren. Er hat am Set einen eigenen Platz, wo er ruht, wo er auch Mittagsschlaf halten kann im Revier." Seine Grußworte zum Jubiläum: "Wenn Jürgen Roland das wüsste und erlebt hätte: 30 Jahre. Große Idee, immer noch 'ne eigene Kraft und der eigene Wahnsinn und genügend Anarchie, dass ihr selbst so dämliche Nebenschauspieler wie mich noch ertragen konntet: Glückwunsch!"

Tim Mälzer: Der Hamburger TV-Koch nutzte seine Gratulation, um mal richtig Dampf aus dem Druckkochtopf abzulassen: "Stinksauer bin ich: 30 Jahre lang Großstadtrevier und wer war noch nicht zu Gast? Ich! Dabei könnte ich spielen einen Klempner, Imbissbuden-Besitzer, einen Luden. Ich würde sogar ein leichtes Mädchen vom Hafen spielen, aber ich werde ja nicht gefragt. Und das ärgert mich dann doch schon. Denn 30 Jahre muss man erst einmal auf dem Buckel haben. Und dazu gratuliere ich natürlich von Herzen, alles Gute, liebes Team vom Großstadtrevier, auf hoffentlich weitere 30 Jahre. Vielleicht einmal mit mir. Endlich mal!"

Olaf Scholz: Der erste Bürgermeister der Hansestadt hat ganz berührende Gründe, warum ihm das Herz aufgeht, wenn er das Großstadtrevier sieht: "Hamburg ist eine Stadt mit allen möglichen Ecken und Kanten, mit sehr unterschiedlichen Stadtteilen, mit ganz unterschiedlichen Lebenskulturen, mit Kaviar und Fischbrötchen, mit Eckkneipen und Szene-Gastronomie und viel Musik ganz unterschiedlicher Art und ganz, ganz unterschiedlichen Typen, die den Charakter dieser Stadt prägen. Un davon lebt auch das Großstadtrevier, weil es das alles wiederspiegelt. Wie jeder Hamburger habe ich immer mal wieder Folgen vom Großstadtrevier gesehen. Und irgendwie ist es so, dass man einerseits ganz spannende dem Kriminalfall folgt, aber ansonsten berührt es, weil man sich da auskennt, wo gedreht wurde. Das ist eine Serie vom Kiez. Die passt zu dieser Stadt und zu den Menschen, die hier leben. Liebes Großstadtrevier, herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag. Für einen Menschen ist das kein besonderes Alter, für eine Fernsehserie schon. Da muss man schon ganz schön viele Fans haben. Alles Gute!"

Ebenfalls mit dabei: Sven Martinek ...

Sarah Elena und Samuel Koch ...

Brigitte Janne und "Big" Harry ...

Adnan Maral ...

Katy Karrenbauer ...

Michael Brandner und ...

Stephanie Eidt und Ercan Dumaz. Ab 6. März immer montags um 18:50 Uhr im Ersten.