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Andrés und Michaels Hochzeit

So kommt es zur Scheinehe

Der Auslöser: Natascha outet André auf herablassende Weise vor Magdalena als deren heimlichen Verehrer. André fühlt sich bloßgestellt und schwört Rache: Er rührt in Nataschas Suppe heimlich Glutamat unter, auf das sie allergisch reagiert.

Der Auslöser: Natascha outet André auf herablassende Weise vor Magdalena als deren heimlichen Verehrer. André fühlt sich bloßgestellt und schwört Rache: Er rührt in Nataschas Suppe heimlich Glutamat unter, auf das sie allergisch reagiert.

André plagt sein schlechtes Gewissen, als Natascha daraufhin zusammenbricht und holt ganz schnell Hilfe. Das wollte er nicht!

Natascha ist in einem so schlechten Zustand, dass sie die Sendung nicht moderieren kann und ersetzt werden muss. Für sie ist das eine große Katastrophe. Als André es nicht über sich bringt, Natascha seine Tat zu gestehen, ist Michael verärgert und die beiden geraten in Streit – nicht ahnend, dass Natascha Zeugin des Wortgefechts wird.

Michael hält Andrés Feigheit gegenüber Natascha nicht mehr aus und sorgt dafür, dass ihr klar wird, was André getan hat. Natascha ist entsetzt, André hingegen ist stocksauer auf Michael. Natasche feilt an einem Racheoplan. André hingegen hat eine Schreckensvision: Er wird zum Richtblock geführt.

Wird sein Kopf rollen für das, was er Natascha angetan hat? Immerhin hat sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands einen wichtigen Moderationsjob verloren und damit auch eine große Gage. Und Natascha schreitet tatsächlich zur Tat: Sie zeigt André an!

André hat mit einer Haftstrafe zu rechnen, und die Schadensersatzklage dürfte ihn ruinieren. Es scheint keinen Ausweg mehr zu geben – doch da hat Sabrina eine Idee, wie Michael auf legalem Wege seine Aussage vor Gericht verweigern könnte: Er muss André heiraten!

Michael tut Sabrinas Vorschlag als absurd ab – auch als André sich für eine vorgebliche, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft zu erwärmen beginnt. Daraufhin gehen die beiden Freunde im Streit auseinander. Als Kommissar Meyser jedoch durch Natascha auf Michael angesetzt wird und dessen Aussage aufnehmen will, erklärt Michael in seiner Not, von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen zu wollen.

André ist Michael dankbar, dass er ihn nun doch heiraten will. Beide Männer reden sich ein, dass es sich nur um eine bürokratische Angelegenheit handelt und sie nach Abschluss des Verfahrens die Lebenspartnerschaft wieder auflösen können. Aber schnell wird ihnen klar, dass sie der Glaubwürdigkeit halber wirklich als schwules Paar auftreten müssen. Als Beweis für ihre angebliche Liebe fordert Natascha von Michael und André einen öffentlichen Kuss.

Natascha hat den starken Verdacht, dass André und Michael ihre angebliche Beziehung nur vortäuschen und setzt Magdalena Murnau auf André an. Auch Werner durchschaut das Täuschungsmanöver seines Bruders und weigert sich mitzumachen. Nils hingegen appelliert an Michaels schlechtes Gewissen.

Nils findet es feige, dass André sich mit einer offensichtlichen Zweckehe vor seiner gerechten Strafe wegen der Körperverletzung an Natascha drücken will. Er versucht, an Michaels Ehrlichkeit zu appellieren – und bringt ihn in Bedrängnis.

Je näher Andrés und Michaels Hochzeitstermin rückt, desto stärker sorgt sich Natascha, dass die beiden wirklich heiraten könnten. Natascha versucht ein letztes Mal, die Hochzeit zu sabotieren, indem sie die Standesbeamtin daran hindert, rechtzeitig zur Trauung zu erscheinen. Zu Andrés und Sabrinas Erleichterung springt Werner für die verhinderte Standesbeamtin ein.

Kurz bevor es losgehen soll, bekommt Michael plötzlich moralische Zweifel. Der Freundschaft mit André zuliebe lässt Michael seine Bedenken beiseite und heiratet ihn.

André ist erleichtert, dass die Gefahr eines Prozesses endgültig abgewendet ist – schließlich fehlt Natascha nun ihr einziger Zeuge, da Michael als Andrés Partner nicht vor Gericht aussagen muss.

Vor Werner geben sich die beiden das Jawort! Die beiden sind nun Mann und Mann und feiern eine ausgelassene Hochzeitsparty mit ihren Freunden.

André bedauert Michael wegen des Verlusts seiner Praxis und verspricht, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen, damit ihre Ehe-Farce bald ein Ende hat. Michael stellt hingegen am nächsten Tag mit Erstaunen fest, dass er in der Zeitung als Opfer der Diskriminierung von Homosexuellen bezeichnet wird. Das geplante Trennungsjahr von André rückt damit in weite Ferne.

Hansi hat in Michael ein Vorbild gefunden, denn ohne seine Bekanntschaft hätte er nie den Mut gefunden, zu seiner Homosexualität zu stehen. Michael leidet unter Gewissensbissen, die André wiederum nicht teilt.

Hansi wird aufgrund seines Coming-Outs von seinen Eltern rausgeworfen und findet bei André und Michael Unterschlupf. Die Konsequenzen sind klar – sie werden ihm das glückliche, schwule Ehepaar vorspielen müssen.

André ist sauer auf Michael. Denn jetzt müssen sie sogar zu Hause Theater spielen. Als Natascha von Hansis Einzug erfährt, nutzt sie dies geschickt aus.

André und Michael sind wenig begeistert, als Hansi Natascha spontan zum Abendessen mitbringt. Doch André und Michael halten auch dieser Probe stand.

Die Kündigung von Michaels Praxis ist vom Tisch. André und Michael wollen nun die Scheidung weiter vorantreiben. Hansi jedoch ist geschockt, als er von ihrer Trennung erfährt. Diese rückt jedoch in weite Ferne, denn Michaels Praxis läuft nach dem Desaster schlecht. Michael steckt in finanziellen Schwierigkeiten.

Als Michael André auf den Kopf zusagt, dass er für ihn Unterhalt zu zahlen hat, findet André das gar nicht lustig. Außerdem müssen die beiden sich dem Staatsanwalt stellen. Wie lang wird die Ehefarce noch gut gehen?