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Weltspiegel-Reportage: Auf Leben und Tod

Neuseelands fliegende Retter

PlayHubschrauber der Flying Doctors
Weltspiegel-Reportage: Neuseeland – Die fliegenden Retter  | Bild: NDR / Sandra Ratzow

Neuseeland – das ist Weite, sind grandiose Landschaften, von Siedlungen so gut wie unberührte Natur. Nur wenige ausgebaute Straßen durchkreuzen das oft wild zerklüftete Land. Ein Traum für Aussteiger, ein Alptraum für Menschen in Not. Wer hier krank wird oder einen Unfall hat, für den geht es schnell um Leben oder Tod. Dann müssen die Flying Doctors kommen – die Retter aus der Luft.

Kein Tag ist wie der andere

"Ich mache meinen Job am besten, wenn ich die Namen der Patienten nicht kenne", sagt uns Helikopter-Pilot Stuart Farquhar. Jeder im Team hat hier seine eigene Strategie: Krankenpfleger Wayne Ledgerwood und Intensivkrankenschwester Juliette Fitzpatrick verarbeiten ihren Job mit jeder Menge schwarzem Humor. Zu dritt erlebt die Crew von den Flying Doctors in Christchurch dramatische Noteinsätze. Ein Motorradunfall an einem ausgetrockneten Flussbett, ein Selbstmordversuch auf dem Land, ein Herzinfarkt mit Todesfolge in den Bergen. Manchmal alles an nur einem einzigen Tag.

Die Belastung ist groß

Oft genug werden auch Touristen aus aller Welt zu ihren Patienten – vor allem im Februar, wenn Hochsaison ist. Dann kann die faszinierende Weite und Einsamkeit für die Touristen lebensgefährlich werden. Denn Neuseeland hat viele abgelegene Gegenden, die mit Krankenwagen nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Die fliegenden Retter sind dann die einzig mögliche Hilfe. Sie fliegen über die atemberaubenden Landschaften, um Leben zu retten. Doch zu ihrem Job gehört es auch, die Hinterbliebenen zu trösten, wenn es die Patienten nicht geschafft haben. Jeder Einsatz kann zum Wettlauf gegen die Zeit werden.  

Ein Film von Sandra Ratzow

Stand: 25.11.2019 16:13 Uhr

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