Howard Charles im Interview

Er spielt Porthos in "Die Musketiere"

Die Musketiere: Porthos (Howard Charles) muss sich als Mörder vor Gericht verantworten.
Porthos steckt fest. | Bild: ARD Degeto/BBC 2013

Wieso kehren wir immer zu den Musketieren zurück?

Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit sind große Ideen, an denen es uns heute vielleicht ein wenig mangelt. Wir kommen immer wieder auf die unglaublich kraftvollen Vorstellungen von Ehre, Pflicht, Liebe und Verrat zurück. Das sind ganz große Themen, eines Shakespeare würdig. Heutzutage führen die Menschen eher ein Fast-Food-Leben. Aber wenn man dann sieht, wie ein Meisterkoch eine wundervolle Mahlzeit zubereitet, wird einem eben doch wieder klar, dass das Leben noch mehr zu bieten hat. So etwas brauchen wir Menschen ab und zu.

Wird sich das Publikum mit den Musketieren anfreunden?

Unbedingt. Sie sind ja wie eine Familie. Nicht wie eine herkömmliche Familie, aber sie stehen sich sehr nahe, und das wird immer seltener. In der heutigen Zeit neigen wir dazu, uns hinter den Gartenzaun zurückzuziehen und niemanden von draußen einzulassen. Aber dieser Bund von Freunden wird die Leute ansprechen. Wenn man in Schwierigkeiten steckt, dann wünscht man sich Freunde wie diese.

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