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Dämmerung über Burma

Ein Traum geht für Inge in Erfüllung: Sie darf in den USA studieren. An der Uni verliebt sie sich in Sao Kya Seng aus Burma. Höflich macht ihr der Bergbau-Student aus dem fernen Burma den Hof und erobert ihr Herz. | Bild: ARD Degeto/ORF / Toni Muhr

Ein Traum geht für Inge in Erfüllung: Sie darf in den USA studieren. An der Uni verliebt sie sich in Sao Kya Seng aus Burma. Höflich macht ihr der Bergbau-Student aus dem fernen Burma den Hof und erobert ihr Herz.

Frisch verheiratet, begleitet Inge ihn 1954 in seine Heimat, ...

... wo sie bei der Ankunft eine Überraschung erlebt: Ihr Mann ist Herrscher des Shan-Reiches!

An das neue Leben muss sich die Europäerin zwar noch gewöhnen, ...

... mit ihrer liebevollen Art gewinnt sie jedoch schnell die Zuneigung der Menschen.

Umsorgt von einem altertümlichen Hofstaat, erlebt das junge Paar glückliche Jahre und gründet eine Familie.

Gemeinsam glauben Inge und Sao daran, aus ihrem Feudalstaat eine moderne Demokratie machen zu können.

Diese Ideen sind den militärischen Machthabern in der Hauptstadt Rangun aber ein Dorn im Auge.

Immer heftiger wird der Zugriff des brutalen Generals Ne Win auf die friedliche Bergregion, die der fragilen burmesischen Föderation angehört.

Noch könnte Sao abdanken und irgendwo ein neues Leben als gut ausgebildeter Ingenieur anfangen.

Aber Inge bestärkt ihn darin, weiter an seine Vision zu glauben. Burma, das Dorf und seine Bevölkerung sind ihr Zuhause geworden.

Mit großen Bildern erzählt der Fernsehfilm "Dämmerung über Burma" die Lebensgeschichte der Österreicherin Inge Sargent, die dort in den 1950er Jahren lebte und 1962 ihren Mann durch einen blutigen Militärputsch verlor.