1/1

Vorübergehend glücklich – Vredenhorst

Sonja Stellbrink, erfolgreiche Vertreterin eines großen Pharmakonzerns, wird nach einer erotischen Eskapade mit einem ihrer Kunden von ihrem Arbeitgeber beurlaubt.  | Bild: WDR/MadeFor Film / Maor Waisburd

Sonja Stellbrink, erfolgreiche Vertreterin eines großen Pharmakonzerns, wird nach einer erotischen Eskapade mit einem ihrer Kunden von ihrem Arbeitgeber beurlaubt.

Ihr Mann beurlaubt sie anschließend auch aus ihrer Ehe, schließlich war es nicht ihr erster Fehltritt. So quartiert sich Sonja für ein paar Tage wieder in ihrem Elternhaus ein und ist plötzlich zurück in der Münsterländer Kleinstadt ihrer Kindheit.

Ihr Vater betreibt dort eine Apotheke, und auch ihr Bruder wohnt mit seiner Familie immer noch im Elternhaus.

Die alte Heimat ist Sonja sofort vertrauter, als ihr lieb ist: die Abläufe, die Nachbarn, das Schützenfest, die große Jugendliebe Sascha, der mittlerweile mit Sonjas „Konkurrenz“ aus Schultagen verheiratet ist.

Plötzlich stellen sich Fragen: Ist die heimische Apotheke die bessere Alternative zum Pharmariesen? Ist Sascha die bessere Alternative zu ihrem Mann? Ist die Kleinstadt insgesamt besser, als sie dachte?

Gleichzeitig hegt sie den Verdacht, dass ihre Beurlaubung etwas mit einem neuen Medikament zu tun hat, das ihre Firma auf den Markt bringen will. Sonja vermutet, dass ihr Arbeitgeber dabei mit gefälschten Testergebnissen arbeitet.

Ausgerechnet ihrem Mann gelingt es, diesen Verdacht mit neuen Indizien zu erhärten. Sonja muss sich entscheiden: für ihre Ehe, in der sie gemeinsam mit ihrem Mann einen Pharmaskandal aufdecken kann, oder für die beschauliche Gemütlichkeit der alten Heimat, wo sie noch mal ganz neu anfangen kann.