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Die Auferstehung

Nach dem Tod des Vaters bzw. Schwiegervaters sind Linda, Franziska, Uli, Jakob, Joschi und Fred in dessen Haus eingetroffen, weil sie hoffen, die Testamentsfrage zu ihren Gunsten zu lösen. | Bild: SWR / Christiane Pausch

Nach dem Tod des Vaters bzw. Schwiegervaters sind Linda, Franziska, Uli, Jakob, Joschi und Fred in dessen Haus eingetroffen, weil sie hoffen, die Testamentsfrage zu ihren Gunsten zu lösen.

Während die Geschwister auf den Anwalt warten, sind sie zum ersten Mal seit langem mit ihren Haltungen und Lebenweisen konfrontiert. Joschi betont seine Treue zu den altlinken kämpferischen Positionen, Selbstversorger Uli betrauert das Zerbrechen seiner Kleinfamilie und glaubt seiner Schwester Linda nicht, dass sie ihn wirklich trösten will, und Jakob gibt den Bohemien, den nichts erschüttern kann. Da ist Fred froh, noch Rotwein gefunden zu haben …

Franziska fühlt sich verpflichtet, am Totenbett ihres Schwiegervaters für ein wenig Pietät zu sorgen.

Linda versucht, ihren kleinen Bruder Uli zu trösten, der Probleme in seiner Ehe hat.

Fred überbrückt die Wartestunden mit der ein oder anderen Flasche Tokayer aus den Vorräten des Schwiegervaters, die Brüder Uli, Joschi und Jakob eher mit der Frage, was der Tod des Vaters für sie bedeutet.

Linda ist die Managerin unter den Geschwistern und wild entschlossen, das Erbe des Vaters vor der "ungarischen Hure" zu retten, deren Existenz sie tief kränkt.

Als es ausgerechnet in einem Moment eines emotionalen Ausbruchs an der Tür klingelt, erschrecken Fred, Linda, Jakob, Joschi und Franziska.

Endlich ist der Anwalt Max eingetroffen. Jakob, Franziska, Joschi, Uli, Linda und Fred versuchen ihre Vorbehalte gegen Lindas ehemaligen Verlobten beiseite zu lassen und sich auf die Testamentsfrage zu konzentrieren.

Genießt Anwalt Max Schmeler, unter den Geschwistern "das Schwein" genannt, die Situation? Jakob und Joschi fühlen sich provoziert.